L-mobile service Release Notes 12.2

Neue Funktionen für den gesamten Serviceprozess

Konfigurierbar, steuerbar, schneller im Einsatz

Release 12.2 bringt gezielte Verbesserungen für Disposition, Servicetechniker und Vertrieb.

Disponenten arbeiten mit flexibleren Schichtmodellen und integrierter Konfliktprüfung. Servicetechniker profitieren von schlankerer Datensynchronisation und präziserer Unterschriftserfassung im Einsatz. Im Vertrieb wurden Besuchsplanung und -dokumentation vereinfacht. Der automatische Outlook-Abgleich hält zudem alle Außendienstmitarbeitenden terminlich auf dem Laufenden. Systemseitig wurden Konfigurationsmöglichkeiten, Zugriffsrechte und die Mandantenverwaltung weiterentwickelt.

Die L-mobile Release Notes dienen zur Übersicht neuer Funktionen und Verbesserungen in der Software L-mobile service. Mit jedem Release Update werden außerdem wichtige Schwachstellen in der Software behoben, weshalb ein Einspielen des Updates grundsätzlich empfohlen wird.

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Servicevorlagen als Favoriten speichern

Für Servicefälle und Serviceaufträge lässt sich jeweils eine Vorlage als Favorit markieren und so dauerhaft für den schnellen Zugriff vormerken. Die Markierung wird individuell pro Benutzer gespeichert. So entfällt das wiederholte Suchen in der Gesamtliste und neue Vorgänge lassen sich zügiger anlegen.

Kundeninformationen zu Pauschalleistungen im Servicebericht

Techniker können zu Pauschalartikeln im Serviceauftrag externe Anmerkungen hinterlegen, die dann automatisch im Servicebericht erscheinen. Kunden erhalten damit auch bei Pauschalabrechnung eine nachvollziehbare Beschreibung der erbrachten Leistungen. Das stärkt die Transparenz im Kundendialog, ohne den Abrechnungsprozess zu verändern.

Flexible Schichtmodelle mit Konfliktprüfung in der Plantafel

Die Plantafel unterstützt nun flexible Schichtmodelle mit dynamischen Rotationen. Disponenten können so wiederkehrende Arbeitszeitmuster individuell konfigurieren und bei Bedarf manuell anpassen. Eine integrierte Konfliktprüfung erkennt automatisch Überschneidungen und Verstöße gegen definierte Arbeitszeitregeln. Sie gibt Disponenten unmittelbares Feedback, bevor eine möglicherweise fehlerhafte Änderung gespeichert wird. Die Funktion richtet sich insbesondere an Unternehmen mit komplexen Schichtstrukturen oder wechselnden Einsatzzeiten. Planungsfehler durch manuelle Übertragungsfehler oder übersehene Regelkonflikte werden damit deutlich reduziert.

Bedarfsgerechte Datensynchronisation für Servicetechniker

Für zentral geplante Servicetechniker überträgt die Datensynchronisation künftig nur noch die tatsächlich benötigten Daten anstatt des gesamten Datenbestandes. Das verkürzt Ladezeiten und entlastet die Serverkapazität – besonders in Umgebungen mit vielen Technikern oder eingeschränkter Netzwerkbandbreite. Die Änderung wirkt im Hintergrund und erfordert keine Anpassungen durch Endanwender oder Administratoren.

Konfigurierbare Pflicht zur Namenseingabe bei Unterschriften je nach Grund

Für jeden Unterschriftsgrund lässt sich nun individuell festlegen, ob der Servicetechniker im Unterschriftsmodal den Namen des Ansprechpartners beim Kunden eingeben muss. Die Konfiguration erfolgt über eine neue Checkbox in den Zuordnungstabellen für Unterschriftsgründe und ist direkt durch Administratoren steuerbar. Ist die Option aktiv, muss der Techniker beim Auswählen des entsprechenden Grundes einen Namen eingeben; ist sie deaktiviert, entfällt die Eingabe für diesen Grund.
So lässt sich beispielsweise festlegen, dass bei „Unterschrift verweigert” ein Name zur Nachvollziehbarkeit erfasst werden muss, bei „Niemand vor Ort” jedoch nicht.

Mandantenkonfiguration im Dateisystem

Die Konfigurationsdaten eines Mandanten werden künftig im Dateisystem gespeichert anstatt wie bisher in einer gemeinsam genutzten Datenbank. Das entkoppelt die Mandantenkonfiguration von der zentralen Datenbankinfrastruktur und erhöht Ausfallsicherheit sowie Wartbarkeit. Konfigurationsänderungen lassen sich einfacher nachvollziehen, sichern und bei Bedarf wiederherstellen. Gleichzeitig wird die gegenseitige Beeinflussung von Mandanten durch gemeinsam genutzte Datenbankressourcen reduziert. Die Umstellung erfolgt ohne Auswirkungen auf den laufenden Betrieb und erfordert keine Anpassungen durch Endanwender.

Individuelle Konfiguration für Kopf- und Fußzeilen in Berichten

Kopf- und Fußzeilen in Angebots- und Auftragsberichten lassen sich nun über „Dynamische Inhalte” in den Stammdaten individuell konfigurieren. Administratoren legen dort eigene Inhalte an, bearbeiten oder löschen sie und hinterlegen für jede unterstützte Systemsprache eine separate Beschreibung. Der Inhalt wird automatisch im passenden Berichtsbereich, Dokumenttyp und der entsprechenden Sprache ausgegeben. Unternehmen in internationalen Servicekontexten oder mit unterschiedlichen Dokumentanforderungen je Geschäftsbereich profitieren von einer deutlich flexibleren Berichtsgestaltung.

Erweiterte Berechtigungen zum Bearbeiten von Daten anderer Benutzer

Rollen ließen sich bisher so konfigurieren, dass Benutzer Datensätze anderer einsehen, aber nicht bearbeiten konnten. Mit den neuen EditAllUsers*-Berechtigungen lässt sich nun auf Entitätsebene steuern, welche Rollen zusätzlich Schreibzugriff auf fremde Datensätze erhalten. Betroffen sind Aufträge, Angebote, Spesen, Zeiteinträge, Tagegeldberichte, Einsätze, Serviceaufträge, Besuche, Besuchsberichte und Aufgaben. Zudem berücksichtigt die Offline-Datensynchronisation nun die SeeAllUsers*-Berechtigungen.
Administratoren können Berechtigungskonzepte damit präziser auf die jeweiligen Rollen abstimmen. Das erleichtert beispielsweise Vertretungsregelungen, bei denen offene Aufträge oder Einsätze eines abwesenden Kollegen durch eine berechtigte Person weitergeführt werden sollen.

Automatischer Outlook-Abgleich für den Außendienst

Geplante Besuche, Aufgaben und Einsätze können nun mit dem Microsoft Outlook-Kalender über Exchange synchronisiert werden. Termine, die im System angelegt oder geändert werden, erscheinen damit automatisch im persönlichen Kalender des jeweiligen Mitarbeitenden, sobald eine Netzwerkverbindung verfügbar ist. Vertriebsmitarbeitende, Disponenten und Servicetechniker behalten so jederzeit einen aktuellen Überblick über ihre anstehenden Termine, auch ohne die Anwendung direkt zu öffnen. Doppelte Terminpflege in verschiedenen Systemen entfällt.

Konfigurierbarer Achtung-Aufgabentyp

Administratoren können in den Zuordnungstabellen einen beliebigen Aufgabentyp als Achtung-Aufgabentyp kennzeichnen. Diese Zuordnung lässt sich jederzeit ändern. Das System stellt sicher, dass immer nur ein Typ gleichzeitig als Achtungstyp markiert ist. Ungültige Konfigurationen werden durch Validierungsmeldungen im Editor verhindert. Achtung-Aufgaben werden im gesamten System automatisch auf Basis des aktuell konfigurierten Typs erstellt. Administratoren profitieren von einer transparenteren und flexibleren Verwaltung, da Anpassungen ohne Eingriff in den Systemcode möglich sind.

Glossar

Im Folgenden finden Sie anhand einer visuellen Darstellung eine Begriffserklärung von Bezeichnungen, die in den Release Notes verwendet werden, so dass Sie diese den passenden Elementen in der Software zuordnen können.

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