L-mobile service Release Notes 12.1

Neue Funktionen für den gesamten Serviceprozess

Mehr Effizienz und Transparenz in jedem Schritt des Serviceprozesses

Das Release 12.1 erweitert die Anwendung in zentralen Bereichen der Zeiterfassung, Einsatzplanung und Zusammenarbeit.

Neben funktionalen Verbesserungen im Service- und Dispositionsumfeld wurden auch systemweite Grundlagen wie Fehleranalyse, Benutzerinteraktion und Stammdatenpflege weiterentwickelt. Der Fokus dieses Releases liegt auf klareren Prozessen, besserer Übersicht und einer höheren Verlässlichkeit im täglichen Einsatz.

Die L-mobile Release Notes dienen zur Übersicht neuer Funktionen und Verbesserungen in der Software L-mobile service. Mit jedem Release Update werden außerdem wichtige Schwachstellen in der Software behoben, weshalb ein Einspielen des Updates grundsätzlich empfohlen wird.

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Sammelanlage von Stammdaten

Mehrere Stammdatensätze können nun in einem fortlaufenden Vorgang angelegt werden. Nach dem Speichern eines Datensatzes bleibt die Eingabemaske geöffnet sodass direkt weitere Datensätze erfasst werden können. Dies beschleunigt die Pflege größerer Datenmengen und sorgt für einen flüssigeren Arbeitsablauf.

Benutzerdefinierte Mengeneinheiten für Artikel

Artikel können mit eigenen, benutzerdefinierten Mengeneinheitengruppen angelegt werden, die jeweils genau einem Artikel zugeordnet sind. Diese lassen sich individuell anpassen, ohne andere Artikel zu beeinflussen. Bereits beim Anlegen eines Artikels kann zwischen Standard- und eigener Mengeneinheitengruppe gewählt werden. Dies erhöht die Flexibilität bei der Abbildung spezieller Artikelanforderungen. Gleichzeitig verbessert sich die Genauigkeit bei der Mengenerfassung– besonders bei individuellen oder komplexen Materialien.

Gemischte Benutzerauthentifizierung aus internen und externen Quellen

Das System unterstützt die gleichzeitige Authentifizierung von Benutzern aus internen und externen Quellen, etwa aus einem Active Directory und lokalen Benutzerkonten. Die Anmeldung erfolgt über einen einheitlichen Mechanismus. Dies vereinfacht den Betrieb in hybriden IT-Umgebungen und reduziert den administrativen Aufwand bei der Benutzerverwaltung.

Eigenständige Verwaltung der Datenschutzerklärung

Nutzer können ihre Datenschutzerklärung nun selbst im System pflegen. Anpassungen, individuelle Formulierungen oder Übersetzungen erfordern keine technische Unterstützung mehr. Die hinterlegten Texte werden automatisch in Serviceberichten verwendet. So lassen sich rechtliche Anforderungen schneller und unabhängiger umsetzen.

Berücksichtigung von Arbeitszeitmodellen in der Plantafel

Hinterlegte Arbeitszeitmodelle werden direkt in der Plantafel berücksichtigt. Verfügbarkeiten orientieren sich an definierten Arbeitszeiten, Pausen und Abwesenheiten. Einsätze werden nur innerhalb zulässiger Zeiträume geplant und dargestellt. Das sorgt für eine realistischere Planungssicht, verhindert Überlastungen und unterstützt die Einhaltung organisatorischer Vorgaben.

Umkreissuche für Serviceaufträge

Serviceaufträge lassen sich in der Plantafel anhand ihres geografischen Umfelds suchen. Alle Aufträge innerhalb eines definierten Radius werden gezielt angezeigt. So können räumlich zusammenhängende Einsätze schneller identifiziert und sinnvoll gebündelt werden. Die Funktion unterstützt eine effizientere Einsatzplanung und hilft, Fahrtzeiten zu reduzieren.

Anzeige einsatzbezogener Ressourcen in der Plantafel

In der Plantafel können gezielt nur die Ressourcen angezeigt werden, die einem bestimmten Einsatz zugeordnet sind. Der Filter wird per Rechtsklick auf den eingeplanten Auftrag aktiviert und blendet ausschließlich relevante Ressourcen ein. Neu hinzugefügte Ressourcen berücksichtigt das System automatisch. Der Filter kann jederzeit in der Ressourcenübersicht wieder aufgehoben werden. Dies reduziert visuelle Überladung und erleichtert die Planung auch bei komplexen Einsatzszenarien deutlich.

Verbesserte Anzeige von Ressourcenzuordnungen

Auch nicht primäre Ressourcen werden nun im Kalender und in der Ressourcenübersicht angezeigt. Dadurch steht jederzeit eine vollständige Übersicht aller am Serviceauftrag beteiligten Ressourcen zur Verfügung. Die verbesserte Darstellung erleichtert Abstimmungen und unterstützt eine verlässliche Einsatzplanung sowie Nachverfolgung.

Zeitfenster für die Annahme von Einsätzen festlegen

Für die Annahme von Einsätzen lassen sich verbindliche Zeitfenster definieren. Diese können benutzerspezifisch sowie abhängig von Dispositionen und Serviceaufträgen festgelegt werden. Zusätzlich unterstützt das System die Definition mehrtägiger Zeiträume. Einsätze können nur innerhalb dieser Vorgaben angenommen werden und die Planung somit besser steuerbar. Die erhöhte Planungssicherheit trägt dazu bei, zugesagte Reaktions- und Lösungszeiten zuverlässiger einzuhalten und die Kundenzufriedenheit nachhaltig zu steigern.

Übersichtliche Darstellung verwendeter Fahrzeuge und Werkzeuge

In Serviceaufträgen werden eingesetzte Fahrzeuge und Werkzeuge nun in einem eigenen Tab dargestellt. Alle im Einsatz genutzten Ressourcen sind übersichtlich und klar voneinander abgegrenzt an einer Stelle einsehbar. Dies erleichtert die Dokumentation und Nachvollziehbarkeit von Serviceeinsätzen.

Erfassung von Pausenzeiten

Pausenzeiten können im Rahmen von Serviceeinsätzen nun explizit erfasst werden. Sie werden klar von der regulären Arbeitszeit getrennt dokumentiert. Die erfassten Pausen fließen automatisch in die Berechnung und Auswertung der Arbeitszeiten ein. Dadurch entsteht eine vollständige und nachvollziehbare Zeitübersicht. Die Funktion unterstützt die Einhaltung gesetzlicher Pausenregelungen und erhöht gleichzeitig die Genauigkeit der erfassten Arbeitszeiten.

Benutzermarkierung in Notizen per @-Erwähnung

Benutzer können in Notizen gezielt per @-Erwähnung markiert werden. Die erwähnten Personen erhalten eine Benachrichtigung und gelangen direkt zur entsprechenden Notiz.

Zusätzlich kann aus der Notiz heraus eine Aufgabe für die erwähnten Benutzer erstellt werden. Der Notiztext wird dabei automatisch übernommen und den verantwortlichen Personen zugewiesen. Dies fördert eine strukturierte Zusammenarbeit und verbessert die Nachverfolgbarkeit von Aufgaben.

Artikelliste nach Lagerort filtern

Die Artikelliste lässt sich nach Lagerort filtern. Es werden nur Artikel angezeigt, die einem gewählten Lager oder Lagerplatz zugeordnet sind. Dies erleichtert die Suche und Auswahl von Materialien bei umfangreichen Artikelbeständen. Suchaufwände werden reduziert und die Übersicht verbessert.

Präzisere Zuordnung von Fehlertypen und Fehlerursachen

Die Beziehung zwischen Fehlertypen und zugehörigen Fehlerursachen wurde überarbeitet. Fehlerursachen lassen sich nun eindeutig den passenden Fehlertypen zuordnen. Diese Struktur verbessert die Dokumentation von Störungen im Serviceprozess und erleichtert Auswertungen sowie Analysen. Ursachen lassen sich schneller erkennen und gezielter beheben.

Rechtssichere Prüfung und Absicherung von Arbeitszeiten

Im System können nun Regeln zur automatischen Prüfung erfasster Arbeitszeiten hinterlegt werden. Die Software prüft aus Basis dieser Regeln erfasste Arbeitszeiten fortlaufend, um gesetzliche Vorgaben zu Pausen- und Ruhezeiten stets einzuhalten. Abweichungen erkennt das System frühzeitig und macht sie transparent sichtbar. So entsteht eine belastbare Grundlage für eine gesetzeskonforme Zeitdokumentation. Serviceorganisationen reduzieren ihren manuellen Prüfaufwand damit deutlich und erhöhen gleichzeitig die Qualität und Verlässlichkeit ihrer erfassten Zeitdaten.

Sperre nachträglicher Buchungen für verbindliche Abschlüsse

Sobald ein Serviceauftrag den Status „abgeschlossen“ erreicht, verhindert das System nachträgliche Buchungen von Zeiten, Materialien oder Leistungen. Dadurch wird sichergestellt, dass abgeschlossene Aufträge konsistent und unverändert bleiben. Die klare Trennung zwischen offenen und abgeschlossenen Aufträgen schafft Klarheit für Nachkalkulation und Abrechnung und schützt vor versehentlichen Änderungen. Die Datenqualität steigt und abgeschlossene Vorgänge behalten ihren verbindlichen Charakter.

Verbesserte Fehlererkennung, Analyse und Nutzerfeedback

Die Fehlererkennung und -analyse wurde systemweit erweitert. Anwendungsabstürze und Laufzeitfehler werden zentral erfasst und ausgewertet. Ergänzend sammelt das System zusätzliche Kontextinformationen, um Ursachen besser nachvollziehen zu können. Eine integrierte Feedback-Funktion ermöglicht es Nutzern, Rückmeldungen direkt aus der Anwendung heraus zu geben. Diese werden gemeinsam mit den technischen Informationen ausgewertet. Dadurch lassen sich Probleme gezielter priorisieren und beheben. Insgesamt verbessert sich die Stabilität, Transparenz und Qualität der Anwendung nachhaltig.

Glossar

Im Folgenden finden Sie anhand einer visuellen Darstellung eine Begriffserklärung von Bezeichnungen, die in den Release Notes verwendet werden, so dass Sie diese den passenden Elementen in der Software zuordnen können.

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