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Inventur

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Was ist eine Inventur?

Die Inventur beschreibt im Rechnungswesen die Bestandsaufnahme aller Vermögensgegenstände und Schulden eines Unternehmens. Sie ist somit ein wichtiger Bestandteil der Buchführung und Bilanzierung und weißt nach, welche materiellen und immateriellen Vermögensgegenstände am Beginn bzw. am Ende eines Geschäftsjahres vorhanden sind.

Dabei gibt es drei verschiedene Inventurverfahren:

Das materielle Inventar wird bei der körperlichen Inventur durch zählen, wiegen oder messen erfasst, während immaterielle Gegenstände wie Patente, Lizenzen oder Schulden durch eine Buchinventur in Form von Saldenlisten erfasst werden. Dauerhafte materielle Gegenstände des Anlagevermögens werden bei der Anlageninventur auf Basis der Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten erfasst. Wichtig ist hierbei, dass bei Gegenständen, die mit der Zeit an Wert verlieren, Abschreibungen vorgenommen werden.

Die Inventur in einem Unternehmen unterliegt genauen rechtlichen Vorschriften, die im Handelsgesetzbuch (HGB) festgelegt sind. Hierbei können verschiedene Inventurverfahren zum Einsatz kommen.

Warum führt man eine Inventur durch?

Grundsätzlich stellt sich schnell die Frage: Warum ist eine Inventur überhaupt notwendig?

Die Durchführung einer Inventur hat vor allem einen wichtigen Grund. Durch die Erfassung aller Vermögensgegenstände und Schulden ist es erst möglich, dass man die Soll-Bestände mit den Ist-Beständen vergleicht. Fällt also bei der Inventur auf, dass von einem Gegenstand ein geringerer Ist-Bestand vorhanden ist, als es es laut der Buchführung der Fall sein sollte, hat man es mit einer Inventurdifferenz zu tun.

Ohne eine Inventur könnte diese Differenz zwischen Soll und Ist also gar nicht identifiziert werden. Kein Wunder also, dass eine Inventur für die Bilanzierung gesetzlich vorgeschrieben wird. Doch welche gesetzlichen Rahmenbedingungen herrschen überhaupt bei einer Inventur?

L-mobile WIKI Inventur

Welche gesetzlichen Grundlagen hat eine Inventur?

L-mobile WIKI Inventur

Die Rechtsgrundlagen für eine Buchführung sind zum einen in den §§ 140 und 141 der Abgabenordnung (AO) sowie in § 240 ff. des Handelsgesetzbuches (HGB) festgelegt. Demnach muss jedes Unternehmen für einen Jahresabschluss zwingend eine Inventur durchführen. Die Inventur gilt daher als Beleg für die ordnungsgemäße Buchführung. Doch was passiert, wenn man keine Inventur durchführt?

Hier wird es kritisch: Denn ohne eine Inventur und somit ohne eine saubere Buchführung darf das Finanzamt den Gewinn eines Unternehmens schätzen. Das kann dazu führen, dass weit mehr Steuern gezahlt werden müssen, als mit einer ordentlichen Buchführung fällig wären. Eine Inventur ist somit nicht als ein bloßer Mehraufwand zu betrachten, sondern als Möglichkeit, nicht zu viel Steuern bezahlen zu müssen und genauer wirtschaften zu können.

Welche verschiedenen Arten der Inventur gibt es?

  • Stichtagsinventur

    Bei der Stichtagsinventur werden alle Bestände im Lager, wie es vom Handelsgesetzbuch gefordert wird, mengenmäßig zu einem festgelegten Tag zum Ende des Geschäftsjahres erfasst. Die Inventur muss zeitnah zum Bilanzstichtag erfolgen. Eine zeitliche Verzögerung der Zählung von zehn Tagen vor und zehn Tagen nach diesem Termin ist möglich. Alle Änderungen im Bestand innerhalb dieses Zeitraums müssen hier auf den Stichtag vor- bzw. zurückgerechnet werden.

    Ein Vorteil der Stichtagsinventur ist die hohe Genauigkeit und der relativ niedrige Aufwand von nachgelagerten Voraus- oder Rück-Berechnungen bei der Inventur am Stichtag. Der größte Nachteil hingegen ist der große personelle bzw. zeitliche Aufwand, den es erfordert, alle Gegenstände an einem Stichtag zu zählen, messen oder wiegen bzw. in der Buchinventur zu erfassen.

  • permanente Inventur

    Bei der permanenten Inventur werden die Bestände sowie alle Zu- und Abgänge kontinuierlich über das laufende Geschäftsjahr erfasst und dokumentiert. Da heutzutage ohnehin jede stattfindende Bestandszählung als Inventurzählung behandelt wird, müssen für die Stichtagsinventur nur noch Zählungen für diejenigen Paletten angestoßen werden, deren letzte Bestandsaufnahme bis zum Inventurstichtag länger als ein Jahr zurück liegen.

    Eine Variante der permanenten Inventur ist die Null-/Niedermengen-Inventur. Hierbei wird der Lagerist bei der Entnahme immer dann zum Zählen aufgefordert, wenn die buchmäßige Menge null beträgt oder sehr gering ist. Der Vorteil besteht darin, dass mit minimalem Aufwand ein Großteil der Artikel bis zum Jahresende bereits gezählt wurde, was wiederum die Bestandssicherheit erhöht.

  • Stichprobeninventur

    Bei der Stichprobeninventur beschränkt sich die Inventur auf sorgfältig ausgewählte und repräsentative Stichproben. Mit diesem Verfahren soll eine möglichst fehlergeringe Abschätzung der Grundgesamtheit geschaffen werden.

ERP-spezifischer Vorgang der Inventur

Inventur | eine Funktion im Basismodul L-mobile warehouse ready for Infor COM

Der Lagermitarbeiter hat auf seinem mobilen Handgerät Zugriff auf die Zähllisten aus Infor COM. Dadurch kann er digital die Artikelnummern und Lagerfächer erfassen (mittels Scan) und die Waren oder Artikel zählen. Die gezählten Mengen werden über das mobile Gerät eingegeben und in Echtzeit an Infor COM übermittelt.

Funktionsbeschreibung

Inventur | eine Funktion im Basismodul L-mobile warehouse ready for proALPHA

Die Inventur beschreibt die Durchführung von Buchungen für Bestandskorrekturen. Dabei werden die Lagerbestände von Lagerorten, inklusive chaotischer Lagerplätze, geprüft. Anschließend werden die Abweichungen zwischen den im proALPHA-System erfassten Lagerbeständen (Soll-Bestände) und den tatsächlich vorhandenen Lagerbeständen (Ist-Bestände) festgestellt und die Bestandskorrektur der Soll-Bestände – also der Inventurpositionen mit Inventurdifferenzen, automatisch im proALPHA-ERP-System verbucht. Die hierbei erfolgte Bestandskorrektur kann ferner auf die Bestandskonten der Finanzbuchhaltung verbucht werden, indem innerhalb der Inventur in proALPHA eine Buchung erzeugt wird.
Von diesem Vorgehen ausgenommen sind Inventurpositionen zu Lagerbeständen auf Fremdläger. Da diese Lagerbestände nicht zu Ihrem eigenen Unternehmen gehören und somit nicht in Ihre die Finanzbuchhaltung und Kostenrechnung aufgenommen werden.
Die digitale Lagerverwaltungssoftware L-mobile warehouse ready for proALPHA ermöglicht eine mobile, fehlerfreie und papierlose Inventur mithilfe von digitalen Endgeräten.

Funktionsbeschreibung

Inventur | eine Funktion im Basismodul der mobilen Datenerfassung L-mobile warehouse ready for MS Dynamics

In Microsoft Dynamics NAV und MS Dynamics 365 Business Central gibt es innerhalb der Inventur zwei Möglichkeiten der Verbuchung. Zum einen die Inventur auf Basis von Inventurbuchblättern, als auch die Inventur auf Basis von Inventuraufträgen und Inventurerfassungen.

Funktionsbeschreibung

Inventur | eine Funktion im Basismodul L-mobile warehouse ready for Sage OL/100

Mit der digitalisierten Lagerlogistiklösung L-mobile warehouse ready for Sage OL/100 kann Ihr Inventurpersonal eine papierlose und fehlerfreie Abarbeitung von Zähllisten, welche in Sage erstellt und freigegeben wurden, durchführen. Die mobile Inventur in Sage ermöglicht es Ihnen, alle Inventurpositionen einer Inventurliste auf einem mobilen Endgerät abzubilden, die für den Inventurprozess gezählt werden müssen und im Sage-System für die Zählung freigegeben wurden.

Funktionsbeschreibung

Inventur | eine Funktion im Basismodul der mobilen Datenerfassung L-mobile warehouse ready for MS Dynamics

In Microsoft Dynamics NAV und MS Dynamics 365 Business Central gibt es innerhalb der Inventur zwei Möglichkeiten der Verbuchung. Zum einen die Inventur auf Basis von Inventurbuchblättern, als auch die Inventur auf Basis von Inventuraufträgen und Inventurerfassungen.

Funktionsbeschreibung

Inventur | eine Funktion in L-mobile warehouse ready for ALPHAPLAN

Um Ihre Lagerbestände zu überprüfen beziehungsweise zu pflegen, verwenden Sie die Funktion „Inventur“ von L-mobile warehouse ready for ALPHAPLAN. Die Lageristen sehen die Inventurlisten inklusive Inventurdatum und Lagerplatz auf ihren PDAs. Anstelle von Inventurpositionen aufzuschreiben, werden diese mithilfe dieser Funktion per Scanning erfasst und die Zählmenge über WLAN an die ALPHAPLAN Inventurliste übertragen. Dadurch werden Fehleingaben reduziert und die Inventur beschleunigt.

Funktionsbeschreibung

Inventur SAP | ein Erweiterungsmodul für L-mobile warehouse ready for SAP

L-mobile warehouse ready for SAP unterstützt eine Vielzahl von Inventurverfahren. Bei der Stichtags-Inventur sehen die Lageristen die Zähllisten auf ihren PDA’s. Sie scannen die Artikelnummern oder Lagerfächer ab und geben die gezählte Menge ein. Ist die Abweichung von der Sollmenge zu groß, wird der Lagerist zum Nachzählen aufgefordert. Bei der permanenten Inventur oder der Null-/Niedermengen-Inventur wird der Lagerist bei der Entnahme immer dann zum Zählen aufgefordert, wenn die buchmäßige Menge null beträgt oder sehr gering ist.

Funktionsbeschreibung

Inventur | eine Funktion im Basismodul L-mobile warehouse ready for SAP Business One

Bei einer mobilen Inventur bzw. einer papierlose Inventur werden Inventurzettel durch mobile Barcode-Scanner abgelöst. Dadurch arbeiten Lagermitarbeiter komplett digital und melden alle gezählten Mengen über das Handgerät zurück an ihr SAP Business On. Voraussetzung für die Inventur ist eine adäquate Datenpflege der Bestände über das gesamte Jahr. Denn das bietet die beste Grundlage, um die Inventur durchzuführen. Mit der Lagersoftware als Add-On zu SAP Business One wird diese Datenpflege gewährleistet.

Funktionsbeschreibung

Inventur – Passende Softwarelösungen für Ihr Lager

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L-mobile Christopher Kohl Telemarketing

Pascal Löchner
Head of Sales