Automatisierte Lagersysteme
Automatisierte Lagersysteme: Wann eine Einführung sinnvoll ist und wie Sie dabei vorgehen
So gelingt die Wahl des passenden Lagersystems
Geschätzte Lesedauer: 21 min
Automatisierte Lagersysteme
So gelingt die Wahl des passenden Lagersystems
Geschätzte Lesedauer: 21 min

Viele Unternehmen stoßen im Lager mit klassischen, manuellen Prozessen an ihre Grenzen. Platzmangel bremst das Wachstum. Lange Laufwege kosten wertvolle Arbeitszeit. Steigende Fehlerquoten schmälern die Qualität. Automatisierte Lagersysteme bieten eine Lösung für all diese Herausforderungen. Doch welches System passt zu welchem Unternehmen? Wann lohnt sich der Schritt in die Lagerautomatisierung wirklich? In diesem Beitrag erhalten Sie einen umfassenden Überblick über die wichtigsten Arten von Lagersystemen, relevante Auswahlkriterien und eine Schritt-für-Schritt-Anleitung wie Sie ein automatisiertes Lagersystem erfolgreich in Ihre bestehende IT-Landschaft integrieren.
Automatisierte Lagersysteme übernehmen Ein- und Auslagerungsprozesse maschinell und bringen die Ware direkt zum Mitarbeiter. Die Einführung lohnt sich besonders dann, wenn Platzmangel, lange Laufwege, hohe Fehlerquoten oder Fachkräftemangel die Lagerleistung bremsen. Entscheidend für den Erfolg ist die Wahl des richtigen Systems und dessen nahtlose Anbindung an eine Lagerverwaltungssoftware und das bestehende ERP.
Automatisierte Lagersysteme sind technische Anlagen, die Ein- und Auslagerungsprozesse im Lager ganz oder teilweise maschinell durchführen. Das bedeutet, dass Mitarbeiter Ware nicht mehr selbst suchen, holen oder transportieren müssen. Stattdessen bringt das System die Ware zum Mitarbeiter (Ware-zur-Person-Prinzip) oder übernimmt den Transport vollständig autonom.
Noch vor wenigen Jahren war das Lager in vielen mittelständischen Unternehmen ein weitestgehend manuell organisierter Bereich. Mitarbeiter suchten Artikel anhand von Papierlisten, buchten Bestände nachträglich ins ERP-System und legten täglich weite Wege durch die Lagerhalle zurück. Digitale Lagerverwaltung mit Hilfe mobiler Datenerfassung war der erste große Schritt in Richtung Effizienz und bildet bis heute die Grundlage für Automatisierungsmaßnahmen.

Das Konzept des Lager 4.0 geht aber noch einen Schritt weiter. In einer automatisierten Logistik greifen Lagerlifte, fahrerlose Transportsysteme (FTS), automatisierte Kleinteilelager und Lagerverwaltungssoftware nahtlos ineinander. Dieses Zusammenspiel ermöglicht Unternehmen zahlreiche Vorteile in der Lagerlogistik. So werden beispielsweise Warenbewegungen in Echtzeit erfasst und Bestände automatisch aktualisiert.
Unsere kostenlose Software-Demo zeigt Ihnen, wie Sie Lagerlifte, AutoStore-Anlagen und weitere automatische Lagersysteme nahtlos in die Lagerverwaltungssoftware L-mobile warehouse und Ihr ERP-System integrieren. Erleben Sie die mobile Lagersoftware live und erfahren Sie, wie L-mobile die Brücke zwischen automatischen Lagersystemen und Ihrem ERP-System schlägt.
| Lagersystem | Kurzbeschreibung | Typische Einsatzgebiete |
|---|---|---|
| Vertikale Lagerlifte | Motorisierte Tablare nutzen die volle Raumhöhe aus | Kleinteile, Werkzeuge, Ersatzteile, C-Teile |
| Paternoster | Umlaufregale mit drehendem Prinzip bringen Ware zur Entnahmestelle | Kleinteile, Ersatzteile, Werkzeuge C-Teile, |
| Automatisches Kleinteilelager (AKL) | Ein- und Auslagerung von Behältern, Kartons und Tablaren mittels Regalbediengeräten | E-Commerce/Handel, Pharma, Automotive |
| Automatisierte Behälterlager (AutoStore-Systeme) | Cube-Storage-System mit Robotern, die automatisiert Waren ein- und auslagern | Hochdichte Kleinteilelagerung auf kleiner Fläche |
Die Entscheidung für ein automatisiertes Lagersystem ist eine strategische Investition, die gut durchdacht sein sollte. Nicht jedes System ist für jedes Unternehmen gleichermaßen sinnvoll. Die Praxis zeigt, dass es jedoch typische Herausforderungen im Lager gibt, die auf einen klaren Handlungsbedarf hinweisen.
Das Lager ist voll, aber der verfügbare Raum wird nicht optimal genutzt. Klassische Regalsysteme nutzen die Raumhöhe kaum aus. AKL-Systeme oder vertikale Lagerlifte in der Intralogistik können die Lagerkapazität auf derselben Grundfläche um ein Vielfaches erhöhen, ohne, dass ein Anbau oder Umzug nötig ist.
Mitarbeiter verbringen einen erheblichen Teil ihrer Arbeitszeit damit, durch die Lagerhalle zu laufen, um Artikel zu suchen und zu entnehmen. Diese nicht wertschöpfenden Tätigkeiten kosten Zeit und Energie. Automatisierte Systeme nach dem Ware-zur-Person-Prinzip eliminieren diese Laufwege nahezu vollständig.
Egal ob falsche Artikel oder falsche Mengen: Fehler bei der Kommissionierung entstehen häufig durch manuelle Prozesse ohne systemgestützte Führung. Automatisierte Lagersysteme in Kombination mit einer Lagerverwaltungssoftware reduzieren Fehlgriffe auf ein Minimum.
Wenn Aufträge nicht schnell genug abgearbeitet werden können, leidet die Liefertermintreue. Automatisierte Systeme steigern den Durchsatz und ermöglichen auch bei hohem Auftragsvolumen eine gleichbleibend hohe Prozessgeschwindigkeit.
Die Gewinnung und Bindung von Lagerpersonal wird für viele Unternehmen zunehmend schwieriger. Automatisierte Lagersysteme reduzieren den Personalbedarf für körperlich anstrengende und repetitive Tätigkeiten. Sie ermöglichen es, Mitarbeiter für komplexere Aufgaben einzusetzen. Gleichzeitig sinken Einarbeitungszeiten, da systemgestützte Prozesse für neues Personal einfach verständlich sind.
Sind Bestandsinformationen nicht in Echtzeit verfügbar sind, werden Fehlentscheidungen in Einkauf, Produktion und Vertrieb getroffen. Automatisierte Lagersysteme, die an eine Lagerverwaltungssoftware wie L-mobile warehouse angebunden sind, liefern jederzeit aktuelle Bestandsdaten.
Wer neu baut, kann die Automatisierung von Anfang an einplanen, um so langfristig Kosten zu sparen.
Übersteigt das Auftragsvolumen die bestehenden Kapazitäten, sind Prozessoptimierung und Automatisierung oft die effizientere Antwort, als zusätzliches Personal einzustellen.
Ein Systemwechsel ist ein idealer Zeitpunkt, um auch die Lagerinfrastruktur direkt mit anzupacken und zu modernisieren.
Automatisierte Lagersysteme sind vor allem in großen Konzernen eine etablierte Lösung. Doch gerade für mittelständische Unternehmen bieten automatisierte Lagersysteme erhebliche Potenziale. Moderne Lagerlifte und Kleinteilelager sind modular aufgebaut und lassen sich schrittweise einführen. Das ermöglicht eine gewisse Flexibilität. Die Investitionskosten amortisieren sich in vielen Fällen innerhalb weniger Jahre, aufgrund einer deutlich höheren Flächeneffizienz, geringeren Fehlerquoten und reduzierten Personalkosten.

Entscheidend ist am Ende nicht die Unternehmensgröße, sondern die Komplexität der Lagerprozesse. Wer viele verschiedene Artikel lagert oder eine hohe Kommissionierfrequenz vorweist, wird besonders stark von der Automatisierung profitieren. Auch bei besonderen Anforderungen an Rückverfolgbarkeit und Qualitätssicherung ist Automatisierung eine sinnvolle Wahl.
Beim Einsatz eines vertikalen Lagerlifts werden Waren in einem Hochregallager in die Höhe gelagert und durch ein Liftsystem ein- und ausgelagert. Die Lagerlifte nutzen die volle Raumhöhe des Lagers aus und benötigen dabei nur wenig Lagerfläche. Ein solches System besteht aus Tablarregalen zwischen denen sich ein zentraler Extraktor bewegt. Wird ein Artikel angefordert, fährt der Extraktor direkt zum richtigen Tablar und transportiert dieses zur Entnahmeöffnung. Dort entnimmt der Mitarbeiter die Ware.
Der gezielte Zugriff auf ein einzelnes Tablar macht vertikale Lagerlifte zu einem schnellen und vor allem platzsparenden Lagersystem. Besonders gut eignen sich vertikale Lagerlifte daher für Artikel, die häufig und in wechselnder Kombination benötigt werden, zum Beispiel Kleinteile, Werkzeuge, Bauteile und C-Teile mit hoher Variantenvielfalt.

Automatische Kleinteilelager (AKL) sind Lagersysteme für die Lagerung von Kleinteilen, in denen Behälter, Tablare oder Kartons von Regalbediengeräten automatisch ein- und ausgelagert werden. Sie bieten eine hohe Lagerkapazität bei gleichzeitig schnellem Zugriff. Besonders für Unternehmen mit hohem Kommissioniervolumen und vielen unterschiedlichen Artikeln sind AKLs eine gute Wahl.
Paternoster zählen zwar auch zu den vertikalen Lagersystemen, funktionieren jedoch nach einem anderen Prinzip. Regalbehälter sind auf einer Schiene befestigt und umlaufen diese wie ein Karussel. Wird ein Artikel angefordert, dreht sich dieses Karussell so lange, bis das gewünschte Regal an die Entnahmeöffnung gebracht wird. Das heißt, es wird immer das gesamte Lagergestell bewegt, statt nur ein einzelnes Tablar. Herrscht im Lager nicht genug Platz für ein umfassendes Lagerliftsystem ist ein Paternoster eine ideale Lösung. Es eignet sich gut für kleine Produkte der gleichen Größe.

AutoStore ist ein besonders platzsparendes automatisiertes Lagersystem. Kunststoffbehälter werden in einem kubischen Lagerlayout gestapelt, das modular zusammengestellt werden kann. Benötigte Behälter werden von Robotern zur Entnahmestation transportiert. Das AutoStore-System erreicht eine außergewöhnlich hohe Lagerdichte und ist sinnvoll, wenn viele Artikel auf kleiner Fläche gelagert werden müssen. Daher eignet es sich besonders gut für Unternehmen mit hoher Stock Keeping Unit (SKU-Anzahl), begrenzter Hallenfläche und hohem Auftragsvolumen.
Schöpfen Sie das volle Potenzial aus Ihren Logistik- und Produktionsprozessen durch ganzheitliche Digitalisierung und Prozessoptimierung. Mit dem L-mobile Business Process Consulting bieten wir Ihnen ein breitgefächertes Beratungsangebot, um mit Ihnen maßgeschneiderte Konzepte für erfolgreiche Digitalisierungsprojekte zu erarbeiten und gemeinsam umzusetzen.
Voraussetzungen und Auswahlkriterien
Der erste Schritt ist immer eine umfassende Bestandsaufnahme der Lagerprozesse. Wo liegen aktuell die größten Probleme in Ihrem Lager? Welche Prozesse kosten am meisten Zeit? Wo entstehen die meisten Fehler? Tauschen Sie sich intensiv mit Ihren Lagermitarbeitern aus, denn sie kennen die Schwachstellen im Prozess oft am besten. Sobald sie einen Überblick über den Status Quo haben, definieren Sie konkrete Ziele. Welche Durchlaufzeiten wollen Sie erreichen? Wie viel Lagerfläche soll eingespart werden? Welchen ROI erwarten Sie in welchem Zeitraum?
Automatisierte Lagersysteme stellen Anforderungen an die bauliche Infrastruktur des Lagers. Diese variieren zwar je nach gewähltem System, dennoch müssen vorab die Gegebenheiten geklärt werden.
Lagerlifte und AKL-Systeme benötigen ausreichend Raumhöhe. Oft sollte diese bei 6 bis 12 Meter oder mehr liegen.
Der Hallenboden muss die statischen Lasten der Systeme tragen können.
Automatisierte Systeme benötigen eine zuverlässige Stromversorgung, ggf. mit Notstromkonzept.
Eine sinnvolle Lagerstruktur mit klarer Kennzeichnung ist die Grundvoraussetzung für jeden Automatisierungsschritt. Ohne strukturierte Stammdaten und eine durchdachte Lagerplatzkennzeichnung kann weder eine Lagerverwaltungssoftware noch ein automatisiertes Lagersystem effizient arbeiten.
Erfolgreiche Digitalisierung in der Logistik beginnt mit der richtigen Datengrundlage. Auch für den Einsatz automatisierter Lagersysteme ist diese unerlässlich. Korrekte Stammdaten im ERP-System oder Lagerverwaltungssystem sind ein entscheidender Faktor dafür, ob die Einführung eines Lagersystems ein Erfolg wird. Oft befinden sich all diese Daten und Informationen jedoch noch in den Köpfen der Mitarbeiter, in Excel-Tabellen oder auf Papier.

| Kriterium | Leitfrage |
|---|---|
| Artikelstruktur | Wie viele verschiedene Artikel werden gelagert? Welche Größen und Gewichte? |
| Durchsatz | Wie viele Ein- und Auslagerungen erfolgen pro Stunde bzw. Tag? |
| Platzverhältnisse | Wie hoch ist die Lagerhalle? Wie viel Grundfläche steht zur Verfügung? |
| Budget & ROI | Welches Investitionsvolumen ist realistisch? Wann soll sich die Investition amortisieren? |
| Integrationsanforderungen | Welches ERP-System ist vorhanden? Welche weiteren Systeme, z. B. WMS oder MES, sollen angebunden werden? |
| Skalierbarkeit | Soll das Lagersystem mit dem Unternehmen wachsen können? |
| Ergonomie & Arbeitssicherheit | Welche Anforderungen stellt der Arbeitsschutz? |
Ein automatisiertes Lagersystem ist nur so gut wie die Software, die es steuert. Ohne lückenloses Zusammenspiel mit ERP-System und Lagerverwaltungssoftware kann das Potenzial der Automatisierung nicht vollständig ausgeschöpft werden.
Ein automatisiertes Lagersystem ist zunächst eine reine Hardwarelösung. Es lagert Ware ein und wieder aus. Es weiß jedoch nicht, welcher Auftrag gerade ansteht, welcher Bestand tatsächlich vorhanden ist oder wohin die Ware als nächstes transportiert werden soll. Dieses Wissen erlangt es erst durch das Zusammenspiel mit einer Lagerverwaltungssoftware (LVS) – die wiederum mit dem ERP-System kommuniziert. Ohne eine direkte Anbindung an diese Systeme arbeitet der Lagerlift oder das AKL im Grunde blind.

Konkret bedeutet das: Ohne Software-Integration müssen Mitarbeiter Auftragsdaten manuell am automatisierten Lagersystem eingeben. Buchungen erfolgen zeitverzögert oder gar nicht. Bestände im ERP stimmen nicht mit der Realität überein. Der vermeintliche Effizienzgewinn durch die Automatisierung wird durch manuelle Nacharbeit und Fehler wieder zunichte gemacht. Erst wenn das Lagersystem in Echtzeit mit dem ERP-System oder LVS kommuniziert, kann man wirklich von einem automatisierten Prozess sprechen. Aufträge werden jetzt automatisch übermittelt. Auslagerungen werden sofort verbucht und Bestände sind jederzeit aktuell. Das Lagersystem arbeitet so nicht nur schneller, sondern auch zuverlässiger und transparenter als jeder manuelle Prozess.
L-mobile warehouse ist eine mobile und ERP-unabhängige Lagerverwaltungssoftware, die sich an jede Art von Liftsystem und automatisiertem Lagersystem anbinden lässt, egal ob Lagerlift, Paternoster, AKL oder AutoStore. Mit Hilfe der mobilen Lagerlösung lassen sich Waren einfach in das Lagersystem einlagern und Artikel in kürzester Zeit kommissionieren.
Über die mobile Oberfläche von L-mobile warehouse sind alle offenen Buchungen aus dem Wareneingang einsehbar. Wird eine Position ausgewählt, können dort nicht nur die Artikelinfos, Belegnummer oder Infos zur Charge eingesehen, sondern auch ein Tablar für die Einlagerung im Lift angefordert werden. Sobald die Ware im Tablar hinterlegt und die Einlagerung in L-mobile warehouse verbucht ist, werden diese Informationen automatisch an das ERP-System übertragen. So entsteht eine lückenlose Kommunikation zwischen Liftsystem, Lagerverwaltungssoftware und ERP.
Auch die Kommissionierung wird mit L-mobile warehouse in Anbindung an ein automatisiertes Lagersystem zum Kinderspiel. Erneut wird der gewünschte Auftrag in der mobilen Lagerlösung ausgewählt und die einzelnen Artikel über die Schnittstelle zum Liftsystem direkt angesteuert. Eine visuelle Darstellung hilft zu erkennen, in welchen Reihen und Fächern die Artikel gelagert sind. Für ein noch effizienteres Kommissionieren können direkt parallel Artikel für mehrere Aufträge gepickt werden.
Unsere kostenlose Software-Demo zeigt Ihnen, wie Sie Lagerlifte, AutoStore-Anlagen und weitere automatische Lagersysteme nahtlos in die Lagerverwaltungssoftware L-mobile warehouse und Ihr ERP-System integrieren. Erleben Sie die mobile Lagersoftware live und erfahren Sie, wie L-mobile die Brücke zwischen automatischen Lagersystemen und Ihrem ERP-System schlägt.
Analysieren Sie Ihre aktuellen Lagerprozesse, identifizieren Sie Schwachstellen und definieren Sie messbare Ziele. Beziehen Sie Ihre Mitarbeiter aktiv mit ein.
Vergleichen Sie verschiedene Lagersysteme und Anbieter auf Basis Ihrer Anforderungen. Holen Sie Referenzen ein und besuchen Sie wenn möglich Showrooms oder Referenzanlagen. In der Digital Factory von L-mobile können Sie Lagersysteme in Kombination mit einer mobilen Lagerverwaltungssoftware live in Aktion erleben.
Bereinigen Sie Ihre Stammdaten im ERP-System, definieren Sie Lagerplätze und klären Sie die Schnittstellenanforderungen zwischen ERP, Lagerverwaltungssoftware und automatisiertem Lagersystem. Lassen Sie sich dabei von den Experten Ihres Softwarepartners beraten und erarbeiten Sie gemeinsam ein individuelles Konzept.
Starten Sie mit einem überschaubaren Pilotbereich, sammeln Sie Erfahrungen und rollen Sie das System dann schrittweise aus. Nicht jeder Arbeitsschritt muss sofort automatisiert werden.
Nehmen Sie Ihre Mitarbeiter von Anfang an mit. Schulungen und eine klare Kommunikation über die Vorteile der neuen Systeme sind entscheidend für die Akzeptanz.
Nach der Einführung beginnt die kontinuierliche Optimierung. Prüfen Sie, welche weiteren Technologien im Lager sinnvoll sein könnten, um Prozesse weiter zu optimieren. Beispiele hierfür sind Fahrerlose Transportsysteme für die Intralogistik oder Pick-by-Light für die Kommissionierung.
Automatisierte Lagersysteme sind eine strategische Antwort auf die wachsenden Herausforderungen in der modernen Lagerlogistik im Mittelstand. Platzmangel, lange Laufwege oder hohe Fehlerquoten sind Probleme, die viele mittelständische Unternehmen kennen. Mit dem richtigen System lassen sich diese Herausforderungen gezielt adressieren und Logistikprozesse teilweise oder vollständig automatisieren.
Entscheidend für den Erfolg ist dabei nicht nur die Wahl des richtigen Hardwaresystems, sondern vor allem die Integration in eine leistungsfähige Lagerverwaltungssoftware und die Anbindung an das bestehende ERP-System. L-mobile warehouse bietet hier eine bewährte Lagerlösung, die sich an zahlreiche automatisierte Lagersysteme anbinden lässt und Ihr Lager fit für die Zukunft macht.
Was ist ein automatisiertes Lagersystem?
Ein automatisiertes Lagersystem ist eine technische Anlage, die Ein- und Auslagerungsprozesse im Lager ganz oder teilweise maschinell durchführt. Typische Beispiele sind Lagerlifte, Paternoster, Automatisierte Kleinteilelager (AKL), AutoStore-Systeme und automatische Hochregallager. Sie arbeiten nach dem Ware-zur-Person-Prinzip und reduzieren manuelle Tätigkeiten erheblich.
Wann lohnt sich die Einführung eines automatisierten Lagersystems?
Die Einführung lohnt sich besonders dann, wenn Platzmangel im Lager, lange Laufwege, hohen Fehlerquoten oder auch der Fachkräftemangel zu ihrem Alltag zählen.
Wie lässt sich ein Lagerlift oder ein automatisiertes Lagersystem an L-mobile warehouse anbinden?
Die Anbindung erfolgt über standardisierte Schnittstellen. So lässt sich die mobile Lagerlösung von L-mobile heute an die gängigsten Anbieter automatisierter Lagersysteme wie AutoStore, Kardex, Jungheinrich, Hänel, SSI Schäfer oder Modula problemlos anbinden.
Was ist der Unterschied zwischen AKL, AutoStore und Paternoster?
Alle drei sind automatisierte Lagersysteme, unterscheiden sich aber in Funktionsweise und Einsatzgebiet: Ein Paternoster ist ein umlaufendes Regalsystem. Ein AKL (Automatisiertes Kleinteilelager) nutzt Regalbediengeräte, die Behälter in Hochregalanlagen ein- und auslagern. Ein AutoStore-System stapelt Behälter platzsparend in einem würfelförmig angeordneten Gittersystem und setzt Roboter ein, um Waren zu den Entnahmestationen zu transportieren.

Mustafa Mehmet Coratekin ist Geschäftsführer der L-mobile Business Consulting GmbH & Co. KG und Berater mit Leidenschaft. Er ist Experte für Prozessoptimierung in der Lagerlogistik und spezialisiert auf die Integration von automatisierten Lagersystemen und Technologielösungen. Seit rund 4 Jahren unterstützt er bei L-mobile Kunden bei der Einführung der Lagerverwaltungssoftware L-mobile warehouse.
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