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RFID

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Was versteht man unter RFID?

RFID (radio-frequency identification) ist ein technologisches System. Durch RFID werden Objekte mithilfe von Funkwellen vollkommen automatisch und kontaktlos identifiziert.

Zur Identifikation benötigt die Technologie mehrere Komponenten. Die Objekte verfügen über Transponder, die jeweils aus einem RFID Chip und einer Antenne bestehen. Die Transponder werden durch ein RFID Lesegerät (engl. RFID Reader) erkannt und ausgelesen. Dafür besitzt das Lesegerät ebenfalls eine oder mehrere Antennen, mithilfe derer die Funkwellen gesendet werden. RFID arbeitet auf der Frequenz 13,56 MHz.

Der Einsatz von RFID hat im Vergleich zu Barcodes einen großen Vorteil. Das RFID Lesegerät benötigt keinen Sichtkontakt zum Transponder. Demzufolge können die Objekte auch ausgelesen werden, wenn diese bedingt durch herausfordernde Umgebungsbedingungen wie in der Produktion oder Logistik stark verschmutzt sind.

Wo wird RFID eingesetzt?

RFID ist in vielen alltäglichen Situationen, im Gesundheitswesen, der Automobilebranche und vor allem in der Produktion und Logistik auf Seiten der Industrie zu finden.

Ein Beispiel aus dem Alltag und der Automobilbranche ist die Wegfahrsperre von Fahrzeugen, die durch einen RFID Transponder im Schlüssel ermöglicht wird. Große Textilunternehmen nutzen die RFID Technologie, um Kleidung vor Diebstahl zu schützen, und auch in Firmenausweisen ist oftmals RFID verbaut. Durch die Technologie werden Zugangskontrollen, Zeiterfassung und Bezahlungen im firmeneigenen Restaurant realisiert.

Doch neben den alltäglichen Situationen wird RFID insbesondere in der Industrie eingesetzt. In Produktion und Logistik werden RFID Transponder auf Ladungsträgern, wie beispielsweise Paletten, montiert, an Produkten befestigt oder direkt in den Einzelteilen verbaut. Die Ladungsträger, Produkte oder Einzelteile werden durch RFID Lesegeräte an verschiedenen Orten in der Produktion erfasst. So können mithilfe der RFID Technologie genau Informationen über die Aufenthaltsorte der Objekte zu gewissen Zeitpunkten gewonnen werden. Auf diese Weise wird die Nachvollziehbarkeit und Transparenz in der Produktion gesteigert.

In der Logistik wird durch ein RFID System die Bestandskontrolle vereinfacht. Sowohl beim Wareneingang, als auch beim Warenausgang werden die RFID Transponder der Ware automatisch erfasst und der Vorgang in Echtzeit im ERP-System verbucht. Wenn die Lagerplätze und Ladungsträger gekennzeichnet sind und die Stapler eine RFID Ausstattung haben, kann nach dem Wareneingang automatisch dokumentiert werden, an welchem Lagerplatz die Ware liegt und wie die Einlagerung vorgenommen wurde. Zur Erfassung sind an dem Wareneingang, Warenausgang und weiteren Punkten RFID Gates montiert.

Wie funktioniert RFID?

L-mobile Wiki RFID

Bei der RFID Technologie sendet das RFID Lesegerät mithilfe seiner Antenne Funkwellen in seinem Umfeld. Dadurch wird ein elektromagnetisches Feld erzeugt.

Wenn ein Objekt mit einem RFID Transponder in dieses Umfeld eintritt, also in Reichweite der Antenne ist, wird eine Spannung im elektromagnetische Feld induziert. Das RFID Lesegerät nimmt die Veränderungen im elektromagnetischen Feld wahr und kann durch die Spannung den RFID Chip des Objektes auslesen und beschreiben.

Gleichzeitig wird der Transponder durch die Antenne des RFID Lesegerätes mit Strom versorgt. Der Transponder funktioniert somit völlig ohne eigene Stromquelle.

Welche 2 Komponenten werden benötigt, damit ein RFID-System funktioniert?

RFID Lesegerät (engl. RFID Reader)

Transponder (auch RFID-Tag / RFID Etikett)

Welche Reichweite hat RFID?

Die Reichweite von RFID hängt davon ab, welches Frequenzband verwendet wird. Low Frequency (LF-RFID) verfügt über eine Reichweite von weniger als einem Meter, High Frequency (HF-RFID) kommt auf eine Reichweite von ca. 1,5 Meter und bei Verwendung von Ultra High Frequency (UHF-RFID) kann der Transponder in einer Entfernung von bis zu 20 Metern erkannt und ausgelesen werden. In der Produktion und Logistik wird die UHF-RFID aufgrund der großen Reichweite bevorzugt.

Zudem hat UHF-RFID im Vergleich zu den anderen Freuquenzbändern eine sehr hohe Übertragungsgeschwindigkeit. Gleichzeitig ist die Störanfälligkeit – insbesondere durch naheliegende oder verdeckende Metalle – sehr stark.

Was ist der Unterschied zwischen RFID und NFC?

NFC (Near Field Communication) arbeitet auf der gleichen Frequenz wie RFID Systeme (13,56 MHz) und basiert auf den Protokollen der RFID Technologie. Allerdings ist die Reichweite von NFC mit ca. 10 cm deutlich geringer als die Reichweite von RFID.

Die sehr kurze Reichweite der NFC Technologie eignet sich für den Einsatz bei äußerst sicherheitsbedürftigen Anwendungen. Dazu zählen das bargeldlose Bezahlen mit der EC- oder Kreditkarte und die kontaktlosen Zugangskontrollen.

Das NFC System weist eine moderate, aber für die Anwendungsgebiete ausreichende Übertragungsrate von bis zu 424 kBit/s auf.

L-mobile Wiki RFID

Welche Vorteile bietet die RFID Technologie?

  • Einfache automatische und kontaktlose Datenerfassung

    Sobald sich der Transponder in Reichweite des RFID Lesegerätes befindet, kann der RFID Chip automatisch und kontaktlos ausgelesen werden.

  • Robuste und widerstandsfähige Transponder

    Auch in schwierigen und herausfordernden Umgebungsbedingungen ist RFID und insbesondere die Transponder einsetzbar.

  • Schnellere Datenerfassung als bei Barcodes

    Das Auslesen der RFID Chips erfolgt bis zu 20 Mal schneller als die Erfassung von Barcodes oder QR Codes.

  • Pulkerfassung

    Bei der Verwendung von RFID kann das Lesegerät mehrere Transponder gleichzeitig erfassen. Bei dem Einsatz von Barcodes ist eine gleichzeitige Erfassung nicht möglich.

  • Datenerfassung durch verschiedenste Materialien

    Die Transponder können ohne direkten Sichtkontakt durch viele Materialien hindurch identifiziert werden. Im Gegensatz zu Barcodes ist auch bei Verschmutzung des Transponders das Auslesen einwandfrei möglich.

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Pascal Löchner
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