CRM-System
Cloudbasierte Software für das Customer Relationship Management, z. B. mit Salesforce
Hinter dem Begriff Software-as-a-Service steckt ein cloudbasiertes Softwaremodell, das auch unter den Bezeichnungen SaaS oder Cloud-Software bekannt ist. Es handelt sich dabei um webbasierte Softwarelösungen, die vom Anwender über das Internet genutzt werden. Das bedeutet, die Software wird nicht auf der Hardware des Endanwenders installiert. Stattdessen erfolgt das Hosting und die Verwaltung der Software as a Service-Lösung durch den Softwareanbieter.
Obwohl die Idee von Software-as-a-Service bereits mehrere Jahrzehnte alt ist, erlang das Modell der „Software als Dienstleistung“, erst in den letzten Jahren immer höhere Beliebtheit am Markt. Das Prinzip hinter Software-as-a-Service ist simpel. Sobald der Kunde eine cloudbasierte Software erworben hat, erhält er vom Softwareanbieter den Zugang zur Lösung und kann diese auf jedem beliebigen Endgerät direkt über das Internet nutzen – sowohl am Desktop-PC als auch mobil auf dem Smartphone.
In der Regel basieren Software-as-a-Service-Lösungen auf einem Abo-Modell. Als Kunde wählt man das passende Softwarepaket für die gewünschte Useranzahl, Laufzeit und den Funktionsumfang. Bei Bedarf lässt sich das Abo flexibel wechseln, sollten beispielsweise mehr Lizenzen für mehr User benötigt werden. Um die webbasierte Software zu nutzen, registriert sich der Kunde oder das Unternehmen meistens einmalig online. Anschließend können Nutzer über eine einfache Anmeldung im Browser jederzeit und von überall aus auf die Anwendung zugreifen. Eine Installation auf allen Endgeräten ist nicht nötig.

Auch das Hosting der Software auf den eigenen Servern sowie regelmäßige Updates und Wartungsmaßnahmen sind nicht nötig. All diese administrativen Aufgaben werden vollständig vom Anbieter übernommen. Hierfür nutzen Anbieter von Software-as-a-Service-Lösungen meist ein sogenanntes mandantenfähiges Modell. Die Software-as-a-Service-Lösung wird bei dieser gängigen Methode auf dem Server des Anbieters – oder auf dem Server eines Public-Cloud-Service Anbieters – bereitgestellt und kann dort von mehreren Mandanten, also den Kunden, genutzt werden.
Alternativ bieten einige Softwareanbieter ein weiteres Modell an, die sogenannte Private Cloud SaaS. Hierbei handelt es sich um eine vollständig dedizierte Umgebung in der Cloud. Das bedeutet, dass der Kunde – sprich, der Mandant – die Softwarelösung auf einem eigenen Server nutzt. Der Vorteil: Es müssen keine Ressourcen mit weiteren Kunden des Anbieters geteilt werden. Allerdings ist das Modell der Private Cloud SaaS um einiges kostenintensiver als das klassische Software as a Service Modell.
Als cloudbasiertes Softwaremodell lässt sich Software-as-a-Service dem sogenannten Cloud Computing zuordnen. Beim Cloud Computing geht es darum, IT-Ressourcen wie Server, Datenbanken, Netzwerke oder Anwendungen, über das Internet bereitzustellen. Sämtliche dieser Dienste werden dabei von einem Cloud-Service-Provider (CSP) in dessen Rechenzentrum verwaltet. Neben Software-as-a-Service gibt es weitere Cloud-Service-Modelle, die zum Einsatz kommen können, zum Beispiel Platform-as-a-Service (PaaS) oder Infrastructure-as-a-Service (IaaS)

Im Gegensatz zum cloudbasierten Software-as-a-Service werden Softwarelösungen, die als On-Premises-Lösungen genutzt werden, vom Kunden erworben und anschließend auf der eigenen lokalen Hardware installiert und gehostet. Das bedeutet, dass auch sämtliche administrativen Aufgaben in den Aufgabenbereich des Kunden fallen. Eine webbasierte Nutzung der Software lediglich über das Internet ist hier nicht möglich. Stattdessen muss die Lösung auf jedem Endgerät eigens installiert werden.
In nahezu allen Branchen und zu verschiedensten Zwecken findet man heute Lösungen, die auf dem Prinzip von Software as a Service basieren. Angefangen von E-Mail-Programmen, die man entweder beruflich oder privat nutzt bis hin zu Businesssoftware wie ERP-Systeme.
Cloudbasierte Software für das Customer Relationship Management, z. B. mit Salesforce
SaaS für Enterprise Resource Planning Lösungen nutzen, z. B. mit SAP S/4HANA Cloud
Webbasierte Softwarelösungen, die häufig zur Marketingautomation genutzt werden, z. B. mit Hubspot.
Digitale Prozesse in der Buchhaltung durch SaaS-Lösungen, z. B. mit sevdesk
Personalmanagement mit Cloud-Lösungen umsetzen, z. B. mit Personio
Serviceeinsätze digital und mobil abwickeln, z. B. mit L-mobile service
Software as a Service-Lösungen lassen sich problemlos von jedem beliebigen Ort und auf den verschiedensten Endgeräten nutzen. Ortsbezogene Einschränkungen gibt es nicht.
Viele mobile Lösungen, wie beispielsweise die Field Service Management Software L-mobile service, können auch ohne Internetverbindung genutzt werden. Offline erfasste Daten werden einfach synchronisiert, sobald eine erneute Verbindung besteht.
Statt eine eigene IT-Abteilung einzuführen und sämtliche IT-Ressourcen zu beschaffen, können Unternehmen durch den Einsatz von Software as a Service Kosten sparen, da die monatlichen bzw. jährlichen Gebühren für die Cloud-Software häufig niedriger sind.
Bei SaaS-Lösungen handelt es sich in der Regel um standardisierte Lösungen, die sofort einsatzbereit sind. Ist das Abo einer Software as a Service Anwendung also erstmal abgeschlossen, können Anwender sofort im Browser losgelegen. Eine lokale Installation und Konfiguration der Software ist nicht nötig. Das spart Zeit und erleichtert die Einführung einer neuen Software erheblich.
Software as a Service wird meist im Abo-Modell angeboten. Benötigt ein Unternehmen nun für neue Mitarbeiter zusätzliche Lizenzen, kann das bestehende Abo jederzeit problemlos gewechselt und die Software einfach skaliert werden.
Der Softwareanbieter versorgt den Kunden regelmäßig und automatisch mit aktuellen Updates und eventuellen Bug-Fixes. So bleibt die Lösung jederzeit auf dem aktuellen Stand.
Die meisten SaaS-Anbieter bieten ihren Kunden ein umfassendes Konzept zur Datensicherheit, so dass die Sicherheit gegenüber Angriffen von außen gewährleistet werden kann. Cloud-Services wie beispielsweise Microsoft Azure haben exzellente und leistungsfähige Sicherheitsprotokolle.
Da eine Software as a Service Lösung vollständig durch den Anbieter gehostet und verwaltet wird, hat der Kunde wenig bis keine Kontrolle über die Anwendung. Dennoch ist es gut zu wissen, dass der Kunde auch bei Abgabe dieser Verantwortung nach wie vor der Besitzer sämtlicher Daten in der Software bleibt.
Datensicherheit und -schutz ist für die meisten Unternehmen ein wichtiger Faktor bei der Softwarewahl. Wer auf Software as a Service setzt vertraut damit auf die Sicherheitsvorkehrungen des Softwareanbieters. Diese verfügen zwar in der Regel über sehr gute Sicherheitsmaßnahmen, dennoch stehen nach wie vor einige Unternehmen diesem Thema äußerst kritisch gegenüber.
Ist eine cloudbasierte Software nicht offlinefähig, ist sie zu 100% abhängig von einer guten und stabilen Internetverbindung. Kann diese nicht gewährleistet werden, sind Softwareausfälle und lange Ladezeiten die Folge.
Da es sich bei SaaS-Lösungen meist um Standardsoftware handelt, die von zahlreichen Kunden genutzt wird, sind individuelle Anpassungen zur Nutzung einer Lösung eher eine Seltenheit. Individuelle Anforderungen eines Kunden werden nur dann umgesetzt, wenn sie auch für den Großteil der restlichen Kunden einen Nutzen haben.
Jetzt zum Newsletter anmelden:
Diese Website verwendet Cookies zur Analyse und Marketingzwecken (Google Analytics, Microsoft Bing Ads, Meta Pixel, Linkedin Insight Tag, XING, Hubspot, Google Ads). Sie können auswählen, welche Kategorien Sie erlauben. Die Einwilligung umfasst eine Datenübertragung in Drittstaaten (z. B. USA). Sie können Ihre Zustimmung jederzeit widerrufen, bzw. Ihre Datenschutzeinstellungen ändern. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzinformation.
