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L-mobile
  • Die L-mobile
    • Wir über uns - Die L-mobile
          • Alles über das Unternehmen:
          • Als inhabergeführtes Unternehmen haben wir uns zum Ziel gesetzt, die zukünftige Datenerfassung weiter zu vereinfachen sowie mobiler und transparenter zu gestalten. Heute bieten wir benutzerfreundliche B2B-Softwarelösungen für nahezu alle Geschäftsprozesse.

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          • 34 Gründe die für die L-mobile sprechen:
          • Seit unserer Firmengründung ist die L-mobile inhabergeführt – und das bleiben wir auch, um Ihnen weiterhin kurze Entscheidungswege und die größtmögliche Nähe zu bieten.

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          • Die Löchner Stiftung
          • Bedarf gibt es überall! Aus diesem Grund hat sich die Löchner Stiftung nicht nur auf einen Bereich fokussiert, sondern möchte sich in einer Vielzahl von Bereichen engagieren. Dabei sind es die Projekte mit Bezug zu Umweltschutz, Innovation, Kultur, Wissenschaft & Forschung, Erziehung & Bildung oder Gesundheit & Sport, welche die Löchner Stiftung in besonderem Maße fördern möchte.

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    • Unternehmenskultur
          • Ethische Grundsätze
          • Die ethischen Grundsätze und die Werte der L-mobile sind uns wichtig. Sie untermauern und bestimmen unser ganzes Handeln. Dieses Dokument enthält wesentliche Prinzipien, zu denen wir uns verpflichten, an denen wir uns selbst messen und an denen wir unter allen Umständen festhalten.

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          • Culture & Values
          • Werte sind in einer modernen Unternehmenskultur unverzichtbar. Bei L-mobile stärken sie unseren Zusammenhalt und unsere Identifikation. Sie unterstützen unser Handeln und das Erreichen gemeinsamer Ziele. Sie geben uns Orientierung, um nachhaltigen und langfristigen Erfolg zu generieren.

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    • Mitarbeitende
      • Mitarbeitende
      • Was L-mobile zu einer besonderen Firma macht sind die Mitarbeiter. Mit vielfältigen Talenten, Begeisterung für Softwarelösungen und langjähriger Erfahrung setzen wir auch für Sie eine unserer mobilen Lösungen um. Dabei unterstützen wir Sie mit unseren zertifizierten Projektleitern.

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    • Karriere
          • Karriere
          • Bei L-mobile erwarten Dich spannende Karrierechancen und ein echtes Team. Lerne unsere Kolleginnen und Kollegen kennen, erhalte Einblicke in unseren Arbeitsalltag und entdecke, wie wir gemeinsam innovative Lösungen schaffen.

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          • BewerbungscenterJobs
          • Du möchtest Teil unseres Teams werden und deine Karriere mit uns gemeinsam gestalten? Erfahre hier mehr, wie das Bewerbungsverfahren bei L-mobile aussieht. Mit den Bewerbungstipps geben wir dir eine kleine Orientierungshilfe, wie du bei L-mobile durchstarten kannst. Wir freuen uns, dich näher kennenzulernen!

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          • Benefits
          • Wir bieten ein Arbeitsumfeld, in dem Du Dich wohlfühlen, weiterentwickeln sowie Beruf und Privatleben in Balance halten kannst. Individuelle Entwicklungsmöglichkeiten, flexible Arbeitszeiten und tolle Firmenevents unterstützen Dich dabei.

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          • Karriereblog
          • In unserem Karriereblog erzählen wir echte Geschichten von echten Menschen – aus dem Alltag, dem Team und dem Herzen von L-mobile. Erfahre, was uns antreibt, wie wir zusammenarbeiten und was uns als Arbeitgeber besonders macht. Unsere Kolleg:innen geben Einblicke in ihre Karrierewege, teilen Erfahrungen und zeigen, was sie in ihrer Arbeit bei uns erleben.

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    • Auszeichnungen
          • L-mobile Auszeichnung 100 Orte Award der ALLIANZ Industrie 4.0

            Auszeichnung unserer Digital Factory und unseres Digital Service Centers

          • Auszeichnungen
          • Für unsere innovative Arbeit wurden der L-mobile, in den letzten Jahren, einige Auszeichnungen verliehen. Gerade im Bereich der Digitalisierung von kleinen und mittelständischen Unternehmen, gilt die L-mobile bereits als Technologie-Vorreiter. Somit konnten wir uns schon mehrfach in Folge beim INNOVATIONSPREIS-IT durchsetzen und dürfen nun unsere Produkte zu den „besten IT-Innovationslösungen im Mittelstand“ zählen.

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    • Unser Umfeld
          • Branchen
          • Die Branchenlösungen von L-mobile zeigen Ihnen die klassischen Anforderungen und Gegebenheiten in der Lagerlogistik, in der Produktion, im Kunden- und Vertriebsaußendienst sowie im Projektmanagement.

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          • ERP-Systeme
          • Mit einem ERP-System gestalten sich Arbeitsabläufe in Unternehmen leichter und begünstigen die Automatisierung von Geschäftsprozessen auch Geschäftsbereich übergreifend.

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          • Partner
          • Sie sind Experte auf Ihrem Spezialgebiet und unterstützen Firmen aus den Bereichen Lagerlogistik, Produktion, Kunden- und Vertriebsaußendienst und/oder Projektmanagement? Egal ob Consulting-Partner oder als Hardware-Spezialist – seit Jahren arbeiten wir mit einer Vielzahl namhafter Unternehmen.

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  • Geschäftsfelder
    • Digitalisierte Lagerlogistik
          • Lagerlösung mit ERP-Integration
            • warehouse ready for Infor COM
            • warehouse ready for MS Dynamics
            • warehouse ready for Proalpha
            • warehouse ready for SAP
            • warehouse ready for SAP Business One
            • warehouse ready for Sage 100
            • warehouse ready for ALPHAPLAN
            • L-mobile WMS
            • ERP-Integration
          • Digitalisierte Transportsysteme
            • L-mobile SLS – Staplerleitsystem
            • Fahrerlose Transportsysteme
          • Lageroptimierung
            • Lagerkennzeichnung
            • Inventurscanner mieten
            • Echtzeit-Reporting
            • Automatische Lagersysteme
    • Digitalisierte Produktion
          • Funktionen
            • Automatisierte Produktionsplanung
            • Materialfluss
              • E-Kanban
              • Pick-by-Light
              • Elektronische Etiketten
            • Datenerfassung
              • Betriebsdatenerfassung BDE
              • Maschinendatenerfassung MDE
              • QS-Datenerfassung
              • Arbeitszeiterfassung
              • Werkerassistenzsystem
            • Ortung mit Asset Tracking und RTLS
            • Echtzeit-Reporting
            • ERP-Integration
          • Digital Factory – Die papierlose Produktion
          • Mittendrin statt nur dabei – das ermöglicht die Digital Factory. Reine Theorie ohne Praxis ist für uns nicht ausreichend: Im Rahmen unserer LIVE-Termine demonstrieren wir Ihnen nicht nur die digitale Abbildung der realen Fabrik in Echtzeit, sondern animieren unsere Besucher selbst Hand anzulegen.

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    • Digitalisiertes Service Management
          • Funktionen
            • Auftragsmanagement
            • Einsatzplanung mit digitaler Plantafel
            • Field Service App
          • ERP Integration von L-mobile service
          • L-mobile service lässt sich einfach und flexibel an Ihr ERP-System anbinden und ermöglicht dadurch ein lückenloses Zusammenspiel von Field Service Management Software und ERP-System. Wir erklären Ihnen alles Wichtige über unsere Standardschnittstellen und welche Stamm- und Bewegungsdaten je ERP-System übertragen werden können.

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    • Mobiler Vertrieb
          • Funktionen
            • Tourenplanung
            • CRM
            • Mobile Auftragserfassung
            • Projekte
    • Echtzeit-Reporting
          • Echtzeit-Reporting warehouse
          • Geschäftsprozesse in Unternehmen sind heute komplexer denn je und generieren täglich eine große Menge an Daten und Informationen. Geschäftsführer und Führungspositionen stehen vor der immer größer werdenden Herausforderung, jederzeit den Überblick über all diese Prozesse und die wichtigsten KPIs zu bewahren.

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          • Echtzeit-Reporting production
          • Warum benötigen produzierende Unternehmen ein Reportingtool? Die zentrale Zielsetzung innerhalb der Produktion ist stets dieselbe: Effizienz steigern, Ressourcenverbrauch senken sowie eine transparente Datenvisualisierung über die gesamte Fertigung.

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    • Industrie 4.0 – Smart Factory Lösungen
          • Digital Factory – Die papierlose Produktion
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          • SAP Smart Factory
          • Von der Digitalisierung Ihrer Materialflusssteuerung bis hin zur gesamten Transformation Ihres Supply Chain Managements: Die Entwicklung einer individuell auf Ihr Unternehmen abgestimmten Digitalisierungsstrategie ist eine wichtige Basis, um am Ende erfolgreich Ihre smart factory realisieren zu können.

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    • Consulting
          • Logistikberatung & Prozessoptimierung
          • Erkennen Sie das Potential Ihrer Logistikprozesse und gestalten Sie diese wettbewerbsfähig und flexibel. Mit dem L-mobile Business Consulting bieten wir Ihnen eine ganzheitliche Logistikberatung, von der Planung bis zur Umsetzung, und unterstützen Sie dabei, Ihre Prozesse fit für eine digitale, automatisierte und erfolgreiche Zukunft zu machen.

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    • Hardware-Shop
          • Hardware-Shop
          • Immer mehr Unternehmen entdecken die Vorteile der Digitalisierung für sich. Der technologische Wandel zeigt sich vor allem in der Logistik und Produktion. Was vor wenigen Jahren noch Science-Fiction war, ist heute oft schon Realität.

            So ist es in vielen Unternehmen inzwischen Normalität, dass die Maschinen über RFID mit den Produkten kommunizieren und eigenständig Materialien nachbestellen können. Am Wareneingang wird die Ware pulkweise automatisch erfasst und fahrerlose Transportsysteme bringen derweil die benötigten Materialien von A nach B. Mittels vernetzter mobiler Endgeräte arbeiten die Mitarbeiter papierlos und sind immer auf dem neusten Stand.

            Stillstandszeiten und ungenutztes, zum falschen Zeitpunkt bereitgestelltes Material gehört der Vergangenheit an. Alles, was inzwischen unter dem Begriff Industrie 4.0 in aller Munde ist, wird nur möglich durch die passende Hardware.

            Hardware-Shop
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    • Veranstaltungen
          • Veranstaltungen
          • Entdecken Sie bei unseren Live-Events in unseren Showrooms den Arbeitsalltag von morgen – nicht nur anhand von einfachen Demo-Systemen, sondern in unserer eigenen Smart Factory und unserem digitalisierten Service Center. Holen Sie sich auf unseren Veranstaltungen rund um die Digitalisierung hilfreiche Praxis-Tipps von unseren Referenten und erfahren Sie von unseren Keynote-Speakern aus der Industrie und Wissenschaft, wie andere Unternehmen ihre Prozesse bereits digitalisiert haben. Lernen Sie in spannenden Workshops und im Austausch mit zahlreichen Besuchern, wie Sie das auch können und was es dabei alles zu bedenken gibt, damit auch Ihre Digitalisierung zu einem vollen Erfolg wird.

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    • Downloadcenter
          • Downloadcenter
          • In unserem Downloadcenter können Sie sich alle Informationen rund um unsere digitalisierten Softwarelösungen und Dienstleistungen bequem downloaden. Erleben Sie die L-mobile Produktpalette auch wenn Sie nicht online sind. Nutzen Sie die Filtermöglichkeit und erhalten Sie sämtliche spannende Informationen zu den für Sie relevanten Geschäftsbereichen. In unserem Downloadcenter finden Sie Produktflyer, Informationsblätter, Whitepaper, Case Studies, Referenzberichte und vieles mehr.

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    • Whitepaper
          • Whitepaper
          • Informieren Sie sich in unseren Whitepapern rund um die Themen Digitalisierung und Industrie 4.0 – und erhalten Sie wertvolle Tipps für Ihr Digitalisierungsprojekt. Mit uns verpassen Sie keine Möglichkeit, Ihre Abläufe im Unternehmen zu vereinfachen. In unseren Whitepapern stellen wir neue Technologien und Softwarelösungen vor und beleuchten deren Einsatzgebiete. Ob Staplerleitsystem, automatisierte Produktionsplanung, Ortungstechnologien oder mobile Datenerfassung: Informieren Sie sich jetzt kostenlos mit den L-mobile Whitepapern über passende Lösungen zur Umsetzung Ihrer Smart Factory – einfach und verständlich erklärt.

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    • Software-Demos
          • Software-Demos
          • Überzeugen Sie sich selbst, wie einfach es ist, Prozesse mit L-mobile zu digitalisieren. In den Demos präsentieren wir Ihnen unsere Softwarelösungen anhand von Use Cases und Praxisbeispielen. Außerdem lernen Sie in unseren Videos den Funktionsumfang sowie die Anbindung der Software an Ihr ERP-System kennen. Wir zeigen Ihnen, welchen Mehrwert Sie mit der Digitalisierung Ihrer Prozesse in Lager, Produktion und Field Service erzielen können.

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    • Podcast – Zukunft KMU
          • Podcast – Zukunft KMU
          • Wo fängt man mit der Digitalisierung an? Welche Technologien gibt es und welche ist die richtige für mein Vorhaben? Wie digitalisiere ich Lager, Produktion, Logistik und Field Service? Diese und weitere Fragen werden wir in diesem Podcast mit externen und internen Gesprächspartnern beantworten.

            Den Podcast gibt es übrigens auf allen gängigen Plattformen (Spotify, Deezer, Apple Podcast usw.) sowie als Video-Show bei Youtube zu sehen. Schaut gerne mal vorbei!

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          • Unsere jahrelange Erfahrung aus über 1.700 erfolgreich umgesetzten Projekten, macht uns zum Experten auf dem Gebiet der mobilen Geschäftsprozessoptimierung. Gerne möchten wir unser Wissen mit Ihnen teilen: In der L-mobile Infothek finden Sie für jedes unserer Produkte eine Auswahl an Whitepapern, Artikeln, Checklisten, Studien, Referenzberichten und vieles mehr.

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          • Der Markt für mobile Softwarelösungen verändert sich im Eiltempo. Verpassen Sie ab sofort keinen Entwicklungstrend und verschaffen Sie sich einen Wissensvorsprung gegenüber Ihrem Wettbewerb! Die L-mobile Expert-Info berichtet über alle relevanten Themen, Trends und Features im Bereich der mobilen Geschäftsprozessoptimierung.

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Betriebsdatenerfassung (BDE)

Digitalisierung in der Produktion: Mit diesen Pilotprojekten starten KMU erfolgreich

Digitalisierungs-Experte Christoph Altdörfer erklärt im Podcast, warum BDE, digitale Werkerführung und Maschinendatenerfassung der ideale Einstieg ist

Geschätzte Lesedauer: 20 min

Digitalisierung in der Produktion mit den Pilotprojekten BDE, Werkerführung und Maschinendatenerfassung starten

Inhalt

Field Service Management Software in der Praxis erleben

L-mobile Software Demo - Digitales Field Service Management Demo kostenlos ansehen

Digitalisierung in der Produktion klingt für viele KMU nach einem gewaltigen Projekt, das sich nicht nur viele Jahre hinzieht, sondern auch Millionen von Euros kostet. Ein Trugschluss. Mit den richtigen Pilotprojekten lassen sich schnell erste Erfolge erzielen, ohne dabei das gesamte Unternehmen auf den Kopf zu stellen. Christoph Altdörfer, Sales Manager und Digitalisierungs-Experte für Lager- und Produktionsprozesse bei L-mobile, begleitet seit über 11 Jahren mittelständische Unternehmen auf diesem Weg und teilt im Podcast seine Erfahrungen: Wo stehen KMU heute wirklich? Und welche drei Pilotprojekte lohnen sich für den Einstieg in die Digitalisierung?

Wo stehen KMU heute im Hinblick auf die Digitalisierung in der Produktion?

Die Situation in vielen mittelständischen Produktionsbetrieben ist ernüchternd. Christoph Altdörfer hat in den vergangenen elf Jahren zahlreiche Unternehmen besucht, die sich an das Thema Digitalisierung in der Produktion heranwagen wollen, weil die aktuelle Situation nicht befriedigend ist. Einer seiner Kunden brachte es im vergangenen Jahr auf den Punkt: „Er meinte, wissen Sie, das Licht ist an, aber keiner ist zu Hause. Die Produktion läuft, am Ende funktioniert es auch irgendwie, aber der Weg dahin ist für alle wahnsinnig mühsam.” Konkret spricht er damit ein zentrales Problem an: Es fehlt an Transparenz. Die meisten Produktionsleiter berichten ihm vor Beginn eines Digitalisierungsprojektes dasselbe. „Da heißt es dann, wir wissen nicht genau, wie es in den Details läuft. Wir wissen manchmal gar nicht, wo die Engpässe sind und was wir eigentlich besser machen könnten.”

Maschinenpark in der Produktion eines KMU

„Worauf ich sehr stark achte, wenn ich bei Unternehmen vor Ort bin ist, welche Farben die Auftragsmappen haben.“ In diesen werden alle Informationen gesammelt, die für die Produktion relevant sind, zum Beispiel Fertigungsauftragspapiere, Stücklisten und Zeichnungen – alles auf Papier. „Über unterschiedlich farbige Auftragsmappen steuert man das Ganze dann nach Prioritäten, Auftragsarten oder dem Produktionsort. Das sind dann Möglichkeiten, um sich das Leben so gut es geht leichter zu machen“, berichtet Altdörfer.

Aber wirkliche Transparenz in der Fertigung und effiziente Prozesse entstehen so nicht. „Wenn ich irgendetwas über einen Auftrag wissen will, zum Beispiel die Einhaltung der Deadline, muss ich denjenigen fragen, der daran arbeitet.“ Daraus resultiert ein enorm hoher Abstimmungsaufwand. „Wer nur Start und Ende eines Fertigungsauftrags erfasst, kann keine sinnvolle Nachkalkulation machen. Wer Kapazitäten nur aus dem Bauchgefühl heraus plant, plant mit riesigen Puffern und verliert damit Zeit und Geld,“ warnt der Experte.

Produktionsdaten automatisiert zurückmelden an Proalpha

Software-Demo der Betriebs- und Maschinendatenerfassung von L-mobile für Proalpha

Steigern Sie mit der Betriebs- und Maschinendatenerfassung die Aktualität und Verwertbarkeit Ihrer Daten in Proalpha. In der kostenlosen Software-Demo erfahren Sie alles über die wichtigsten Funktionen, die Standardschnittstelle für Ihr ERP sowie den Mehrwert für Ihre Produktion.

Demo kostenlos ansehen

Warum einzelne Pilotprojekte der richtige Einstieg in die Digitalisierung der Produktion sind

Wer nun dieses Problem lösen und die Digitalisierung in der Produktion angehen will, stellt sich meist zunächst die Frage: Wo fangen wir überhaupt an? Die gute Nachricht: Es braucht kein mehrere Jahre andauerndes Großprojekt. Christoph Altdörfer empfiehlt ausdrücklich, mit klar abgegrenzten Pilotprojekten zu starten und diese bewusst simpel zu halten.

Unternehmen, die versuchen, die gesamte Fertigung auf einen Schlag zu digitalisieren, scheitern oft an der Komplexität. Wer dagegen einen überschaubaren und klar abgegrenzten Bereich auswählt, kann schnelle Ergebnisse erzielen und auf diesen aufbauen. Das schafft außerdem Vertrauen bei der Geschäftsführung, den Mitarbeitenden und in die eingeführte Technologie selbst. Aus Erfahrung weiß Christoph Altdörfer, welche drei Prozesse besonders gut als Pilotprojekt für die Digitalisierung in der Produktion geeignet sind, vor allem, weil sie aufeinander aufbauen: Die Betriebsdatenerfassung, eine digitale Werkerführung durch Bereitstellung von Dokumenten und die Maschinendatenerfassung.

#1 Betriebsdatenerfassung: Der erste Schritt in Richtung digitalisierte Produktionsprozesse

Die Betriebsdatenerfassung (BDE) bezeichnet die digitale Erfassung produktionsrelevanter Daten direkt am Entstehungsort. Sie ist der einfachste und zugleich wirkungsvollste Einstieg in die Digitalisierung der Produktion. Denn eine digitale Betriebsdatenerfassung schafft für Unternehmen erstmals echte Transparenz darüber, was in der Fertigung tatsächlich passiert.

Mann an Maschine nutzt BDE-Software zur Optimierung der Produktionsabläufe und Zeitersparnis im Rahmen der Digitalisierung in der Produktion.

Möglich wird das durch eine spezielle BDE-Software. Diese beantwortet entscheidende Fragen in der Fertigung, wie zum Beispiel „Wann beginnt ein Arbeitsgang?“, „Wann endet der Arbeitsgang?“, „Wie lange wird pausiert?“ oder „Wie viele Teile wurden gefertigt, wie viele davon sind Ausschuss?“. Liegt eine ERP-Integration der Software vor, fließen diese Daten in Echtzeit ins ERP-System und machen den Fortschritt eines Fertigungsauftrags für alle Beteiligten transparent sichtbar.

Was brauche ich vor dem Start eines BDE-Pilotprojektes?

Bevor eine BDE-Software sinnvoll eingeführt werden kann, muss eine saubere Datenstruktur vorliegen. Altdörfer stellt klar: „Wir brauchen Fertigungsaufträge, eine klare Arbeitsplanstruktur und die Arbeitsgänge müssen eindeutig festgelegt sein. So habe ich zumindest mal die Struktur, die ich digital abbilden will, sauber vorliegen.” Wer seine Arbeitsgänge nicht definiert hat, kann sie auch nicht tracken. Diese Vorarbeit ist unvermeidlich. Allerdings ist sie überschaubar und lohnt sich in jedem Fall.

Optimieren Sie Ihre Produktion mit der digitalen Betriebsdatenerfassung L-mobile BDE

Software-Demo der digitalen Betriebsdatenerfassung L-mobile BDE

Wie wäre es, produzierte Mengen, Rüstzeiten oder Stillstände direkt digital zu erfassen und ohne Umwege über Papier in Ihr ERP-System zurückzumelden? In unserer kostenlosen Software-Demo erfahren Sie, wie das gelingt. Entdecken Sie die wichtigsten Funktionen der L-mobile BDE, erhalten Sie einen Überblick über die passende Hardware und erfahren Sie, welchen Mehrwert diese Lösung für Ihre Produktionsprozesse bietet.

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So funktioniert digitale Betriebsdatenerfassung in der Praxis

Der Einstieg ist technisch deutlich einfacher, als viele erwarten. „Ich brauche da nicht wahnsinnig viel technisches Equipment außen rum. Ich könnte mit ein paar Tablets und einem Barcode auf einem Blatt Papier quasi schon anfangen, eine digitale Betriebsdatenerfassung zu realisieren”, erklärt Altdörfer. Das Prinzip ist simpel. Auf dem Fertigungsbegleitpapier befindet sich ein Barcode. Der Mitarbeiter scannt den Code, und erfasst dann im BDE-System den Start, Unterbrechungen und das Ende des Arbeitsgangs. Abschließend gibt er die gefertigte Menge ein.

All diese Informationen werden in Echtzeit an das ERP-System übertragen, so dass jederzeit zentral ersichtlich ist, welchen Status ein Auftrag hat. Fertig ist die digitale Dokumentation der Betriebsdaten. „Ich muss meine Auftragsmappe nicht auf einmal vollständig digitalisieren und alles nur über BDE-Terminals abwickeln, sondern kann schrittweise vorgehen.“ Dieses Vorgehen ermöglicht eine schnelle und einfache Umsetzung der BDE. Eine vollständige Digitalisierung und Automatisierung der Prozesse kann problemlos im Nachgang realisiert werden.

#2 Digitale Werkerführung: Digitale Dokumente statt Papiermappe

Nach der erfolgreichen Einführung einer BDE-Software ist es Christoph Altdörfers Erfahrung nach sinnvoll, sich der Digitalisierung der bereits erwähnten Auftragsmappen zuzuwenden. „Ich würde mir nun die Frage stellen, welche Informationen aus meiner Auftragsmappe kann ich meinen Mitarbeitenden bereitstellen, ohne das er die Mappe dafür braucht“.

Das Problem mit veralteten Dokumenten

Wenn Fertigungsdaten nicht zentral verwaltet werden können, entsteht oft ein enormer Mehraufwand. Christoph Altdörfer beschreibt das an einem konkreten Praxisbeispiel: „Wenn jetzt eine Zeichnung geändert wird, ohne, dass es eine zentrale und digitale Sammelstelle hierfür gibt, muss der Mitarbeitende quasi durch die Produktion rennen und schauen, wie man diese Zeichnung bei 20 bereits laufenden Aufträgen irgendwie austauschen kann.“ Eine 100% Erfolgsquote gibt es dabei jedoch meistens nicht. Das Ergebnis: Mitarbeitende arbeiten mit veralteten Informationen. Die daraus resultierenden Fehler entstehen allerdings nicht aus Unachtsamkeit, sondern aus einem strukturellen Informationsproblem.

Informationen zentral bereitstellen: So geht’s digital

„Ich kann eine Zeichnung in einer Betriebsdatenerfassung relativ simpel integrieren. Die Software bietet einen zentralen Speicherort für meine Zeichnungen, Arbeitsanweisungen, eben alle produktionsrelevanten Daten“, erklärt der Experte.  Über die BDE-Oberfläche kann der Mitarbeitende somit genau dann auf die aktuellen Informationen zugreifen, wenn er sie braucht. „Ich ändere die Zeichnung an einer zentralen Stelle und sie ist sofort für alle verfügbar”, fasst Altdörfer zusammen.

#3 Maschinendatenerfassung: Die richtigen Maschinen digital anbinden

Der dritte logische und sinnvolle Schritt ist die Einführung einer digitalen Maschinendatenerfassung (MDE), also die automatisierte Erfassung von Betriebsdaten direkt aus den Maschinen heraus. „Nachdem wir also im ersten Schritt die digitale Erfassung durch den Werker ermöglicht und dann zusätzliche Informationen digital bereitgestellt haben, befähigen wir nun die Maschinen dazu, eigenständig Daten zu melden“, erklärt Christoph Altdörfer.

Ein Mitarbeiter steht vor einer Maschine, die an die im Rahmen der Digitalisierung in der Produktion eine automatisierte Maschinendatenerfassung angebunden ist,

Welche Maschinen eignen sich für den Einstieg in die digitale Datenerfassung?

In einem typischen mittelständischen Betrieb gibt es eine heterogene Maschinenlandschaft. Diese enthält Maschinen unterschiedlichster Hersteller, Baujahre und Netzwerkfähigkeit. Der Digitalisierungs-Experte empfiehlt, beim Einstieg in die Digitalisierung bewusst die richtigen Maschinen auszuwählen: „Ich würde die Maschinen wählen, die wirklich leicht auslesbar sind. Also vielleicht nicht gerade die ganz alten Maschinen, die noch keinen Retrofit hatten.” Neuere Maschinen mit standardisierten Protokollen liefern Daten schnell und zuverlässig. „Am Anfang reicht es oft zu wissen, ob eine Maschine an- oder ausgeschaltet ist. Anschließend lässt sich das alles noch erweitern.“ Bereits die Basics digital zu erfassen ist ein echter Fortschritt gegenüber dem Ist-Zustand.

Optimieren Sie Ihre Produktion – mit automatisierter Maschinendatenerfassung

Software-Demo der automatisierten Maschinendatenerfassung L-mobile MDE

Erfassen Sie Maschinendaten direkt digital, objektiv und fehlerfrei – und das vollautomatisch! In unserer kostenlosen Software-Demo zeigen wir Ihnen, wie Sie mit der Maschinendatenerfassung L-mobile MDE exaktere Daten gewinnen und gezielt Optimierungspotenziale aufdecken können. Entdecken Sie außerdem, wie MDE und die digitalisierte Betriebsdatenerfassung L-mobile BDE optimal zusammenspielen – und welchen Mehrwert das für Ihre Produktion schafft.

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BDE-Daten vs. Zustandsdaten der Maschine

Eine Maschine liefert zwei unterschiedliche Arten von Daten. Christoph Altdörfer erklärt den Unterschied: „Wir müssen unterscheiden: Erhalten wir eine Information, die relevant ist für die Betriebsdatenerfassung, also ein Start- oder Stoppsignal, eine Zustandsänderung, eine Mengenrückmeldung? Oder liegen Zustandsinformationen vor, wie Temperaturen, Drehzahlen, Luftfeuchtigkeit?” Die BDE-relevanten Daten, also die Informationen, die für den Fertigungsfortschritt wichtig sind, fließen direkt ins ERP-System. Die Zustandsdaten werden separat gespeichert und ausgewertet. Hier liegt das eigentliche Potenzial.

Denn erst wenn beide Datenströme zusammengeführt werden, lassen sich Muster in der Produktion erkennen. „Ich kann auswerten: Immer, wenn wir diese Teile mit dieser Drehzahl fertigen und es draußen über 28 Grad hat, geht das Ding in die Hose. Das heißt, ich kann Rückschlüsse ziehen, Muster erkennen und Gegenmaßnahmen ergreifen“, so Altdörfer. Ohne diese Datenbasis bleibt jede Störung ein Zufallsereignis. Durch die Digitalisierung der Produktion werden diese Daten sichtbar und beherrschbar.

Warum eine digitale BDE die Voraussetzung für ein APS-System ist

Erst die Datenbasis, dann die Produktionsplanung

Viele Unternehmen träumen außerdem von einem leistungsstarken Produktionsplanungstool, einem sogenannten APS-System (Advanced Planning and Scheduling). Verständlich, denn die Idee ist verlockend. Eine automatisierte Planung, die endlich eine optimierte Kapazitätsauslastung und einen Echtzeit-Überblick über alle Aufträge bietet. Doch der Sales Manager warnt davor, ein APS-System einzuführen, bevor die Datenbasis stimmt.

„Man stelle sich folgende Situation vor: Bisher habe ich mit Excel-Tabellen und einer Magnettafel, auf der ich Aufträge von links nach rechts schieben kann, gearbeitet. Jetzt bekomme ich ein wahnsinnig schickes digitales Plaungstool, ein APS-System, mit dem ich ab sofort meine Produktionsplanung machen kann“, erklärt Christoph Altdörfer. „Und dann schneide ich den Datenkanal in Richtung Produktion ab. Das heißt, ich arbeite mit irgendwelchen Soll-Informationen. Das wäre vollkommener Wahnsinn, weil ich dann einen idealen Plan habe, der überhaupt nichts mit der Realität zu tun hat.” Ohne eine saubere Rückmeldung von planungsrelevanten Informationen aus der Produktion macht ein APS-System keinen Sinn.

Die Produktion im Wandel: Mehr Effizienz in der Produktionsplanung und Bearbeitung von Produktionsaufträgen schaffen durch Digitalisierung in der Produktion

Die Konsequenz ist klar: Erst wenn eine digitale Betriebs- und Maschinendatenerfassung zuverlässig funktionieren und echte Ist-Daten liefern, kann ein APS-System sein volles Potenzial entfalten. Dann kann es Kapazitäten realistisch einplanen, auf Störungen reagieren und den Produktionsplaner wirklich entlasten. Altdörfer untermalt das Ganze mit einer treffenden Analogie: „Wenn ich einen Marathon laufen will, stehe ich nicht morgen früh auf, ziehe mir Schuhe an und renne 42 Kilometer. Ich muss Grundlagen schaffen und diese sauber aufbauen, weil ich ansonsten kläglich scheitere.”

Automatisierte Produktionsplanung mit L-mobile APS

Software-Demo der automatisierten Produktionsplanung L-mobile APS

Steigern Sie die Effizienz Ihrer Produktionsplanung mit dem L-mobile APS (Advanced Planning and Scheduling). Erfahren Sie in unserer kostenlosen Software-Demo, wie Sie Ressourcen effizienter planen, Durchlaufzeiten reduzieren und flexibel auf Veränderungen in der Fertigung reagieren.

Demo kostenlos ansehen

Braucht es wirklich ein MES für die Digitalisierung in der Produktion?

Was KMU über Produktionsleitsysteme wissen sollten

Als Produktionsverantwortlicher stellt man sich nun vielleicht die Frage, ob ein MES (Manufacturing Execution System) der nächste logische Schritt für die Digitalisierung der Produktion ist. Christoph Altdörfers hat dazu eine klaren Standpunkt: „Ich glaube, ganz viele Unternehmen brauchen für ihr Daily Business kein MES. Also kein vollwertiges Produktionsleitsystem mit allem drum und dran.”

Ein MES ist, vereinfacht gesagt, ein eigenständiges System mit eigener Beleg- und Datenstruktur, das parallel zum ERP-System betrieben wird. Produktionsdaten werden aus dem ERP herausgezogen, im MES verarbeitet und dort verwaltet. Das klingt erstmal nach einem mächtigen Tool, hat aber einen entscheidenden Nachteil: Das Kosten-Nutzen-Verhältnis lohnt sich für viele Unternehmen einfach nicht, so Altdörfer.

Digitalisierung in der Produktion erfordert eine saubere Datenbasis, sodass Mitarbeiter Betriebsdaten einfach digital erfassen können

Sein Denkmodell dazu ist pragmatisch: „Das ERP-System deckt 80 % meiner Prozesse in der Produktion ab. Jetzt kriege ich das mit entsprechenden Lösungen vielleicht noch so hin, dass es gut funktioniert und digital alles abgebildet wird. Aber jetzt fehlen mir noch 20 %. Ob es sinnvoll ist, für diese 20 %, die über das ERP-System hinausgehen, ein vollwertiges MES einzuführen, weiß ich nicht.” Die Frage, die sich Unternehmen stattdessen stellen sollten: Lassen sich diese 20 % nicht auch durch integrierte Lösungen abdecken, wie eine digitale BDE, Maschinendatenerfassung und digitale Werkerführung, die eng mit dem ERP-System verbunden sind?

Ganzheitlich digitalisierte Prozesse durch die Vernetzung von Logistik und Produktion

Für die meisten Unternehmen lohnt es sich laut dem Digitalisierungs-Experten deutlich mehr, zunächst einen anderen einfacheren Schritt zu gehen und Produktion und Logistik enger miteinander zu verknüpfen. Typische Schlagwörter sind hier Kanban-Prozesse, Materialanforderung oder automatisch generierte Transportaufträge. „Das ist vielleicht nur ein kleiner Zwischenschritt, der aber aus meiner Sicht einen viel bedeutenderen Effekt hat”, sagt er.

Fazit: Digitalisierung in der Produktion gelingt am besten in kleinen Schritten

Entgegen allen Erwartungen muss die Digitalisierung in der Produktion kein einmaliges Mammutprojekt sein. Im Gegenteil: Mit den richtigen Pilotprojekten lassen sich schnell erste Verbesserungen erzielen. Betriebsdatenerfassung, digitale Dokumentenbereitstellung und die Anbindung erster Maschinen sind drei Digitalisierungsprojekte, die technisch überschaubar sind und sofort einen flächendeckenden Mehrwert liefern. „Produktionsplaner, Produktionsleiter, Controller, alle haben Zugriff auf dieselben Informationen, in Echtzeit und von unterschiedlichen Orten. Alle wissen, was gerade läuft und können jederzeit gegensteuern. Wenn der Balken grün ist, ist alles gut. Sobald er rot wird, sehen es vier Leute gleichzeitig.” So mach Digitalisierung die Produktion nicht nur transparenter, sondern auch effizienter.

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FAQ: Häufige Fragen zur Digitalisierung in der Produktion

Was ist Betriebsdatenerfassung (BDE) und wozu dient sie?

Betriebsdatenerfassung (BDE) bezeichnet die digitale Erfassung produktionsrelevanter Daten direkt in der Fertigung, zum Beispiel Start- und Stoppzeiten von Arbeitsgängen, Mengen und Ausschuss. Die Daten fließen in Echtzeit ins ERP-System und schaffen Transparenz über den Fertigungsfortschritt.

Wie starte ich die Digitalisierung in der Produktion als KMU?

Der beste Einstieg ist ein klar abgegrenztes Pilotprojekt. Zum Einstieg wird die Einführung einer digitalen Betriebsdatenerfassung empfohlen. Im zweiten Schritt können digitale Dokumente am Arbeitsplatz bereitgestellt werden, bevor anschließend erste Maschinen angebunden werden. Wichtig ist, die Grundlagen zu schaffen, bevor komplexere Systeme, wie ein APS-System, eingeführt werden.

Welche Maschinen eignen sich für den Einstieg in die Maschinendatenerfassung?

Für den Einstieg eignen sich vor allem neuere Maschinen mit standardisierten Kommunikationsprotokollen, da sie sich einfach und schnell anbinden lassen. Bei älteren oder einfacheren Maschinen reicht es zunächst, grundlegende Zustände zu erfassen. Entscheidend ist, mit Pilotmaschinen zu starten, die schnelle Ergebnisse liefern, bevor die gesamte Maschinenlandschaft eingebunden wird.

Warum brauche ich eine BDE, bevor ich ein APS-System einführe?

Ein APS-System plant auf Basis von Ist-Daten aus der Produktion. Fehlen diese Daten, z. B. weil keine BDE vorhanden ist, arbeitet das System mit Soll-Werten, die nicht der Realität entsprechen. Das Ergebnis: Pläne, die beim ersten unvorhergesehenen Ereignis (z. B. Maschinenausfall) sofort hinfällig sind. Deshalb muss die BDE zuverlässig funktionieren, bevor ein APS-System seinen vollen Nutzen entfalten kann.

Braucht ein KMU ein vollständiges MES-System?

Nicht zwingend. Viele mittelständische Unternehmen können ihre Produktionsprozesse mit einer Kombination aus ERP-System, BDE, Maschinendatenerfassung und digitaler Werkerführung vollständig abbilden, ohne ein eigenständiges MES-System einzusetzen. Ein vollwertiges MES lohnt sich vor allem dann, wenn die Anforderungen deutlich über das hinausgehen, was das ERP-System abdecken kann. Der schrittweise Ausbau bestehender Systeme ist für die meisten KMU der wirtschaftlichere Weg.

L-mobile Mitarbeiter Christoph Altdörfer

Über den Autor

Christoph Altdörfer ist seit über 10 Jahren Sales Manager mit Leidenschaft im B2B-Software-Sales. Digitale End-to-End-Prozesse sind für ihn der Schlüssel zu nachhaltigem Unternehmenserfolg. Mit seinem Wissen rund um die Digitalisierung und Automatisierung von Prozessen in Lager, Produktion und Field Service hat er bereits mehr als 150 Unternehmen unterstützt. Auf LinkedIn teilt er aktiv Einblicke und Tipps aus seinem Arbeitsalltag.

Christoph AltdörferTeamlead Sales - Business Unit MS Dynamicshttps://www.linkedin.com/in/christoph-altd%C3%B6rfer-771329103/–LinkedIn Profil von Christoph

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