Asset Tracking
Asset-Tracking-System in der Produktion: Der Entscheidungsleitfaden für KMU
Asset-Tracking-Expertin Nadine Winter spricht im Podcast über den Mehrwert von Ortungstechnologien
Geschätzte Lesedauer: 19 min
Asset Tracking
Asset-Tracking-Expertin Nadine Winter spricht im Podcast über den Mehrwert von Ortungstechnologien
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Ein Fertigungsauftrag verlässt den Arbeitsplatz, taucht am nächsten aber nicht wieder auf. Der Lötkolben wurde zuletzt an Maschine 3 gesehen, doch dort ist er jetzt nicht mehr. Die Produktion kommt ins Stocken. Dieses Szenario kennen viele produzierende KMU aus dem eigenen Alltag. Asset-Tracking-Systeme bieten eine Antwort auf genau dieses Problem. Doch welche Technologie passt zu welchem Unternehmen? Und wie geht man die Entscheidung für die Einführung eines Asset-Tracking-Systems strukturiert an? Nadine Winter, Sales Managerin und Asset-Tracking-Expertin bei L-mobile, gibt im Podcast „Zukunft KMU” einen praxisnahen Einblick – und liefert einen konkreten Leitfaden für den Weg zur richtigen Lösung.
Asset-Tracking-Systeme lösen ein Alltagsproblem produzierender KMU: verschwundene Fertigungsaufträge, Werkzeuge oder Behälter, die Suchzeiten und Produktionsstopps verursachen. Asset-Tracking-Expertin Nadine Winter erklärt im L-mobile Podcast „Zukunft KMU”, welche der drei gängigen Ortungstechnologien – RFID, BLE oder UWB – sich für welchen Anwendungsfall eignet, und liefert einen 7-Schritte-Leitfaden für die strukturierte Einführung eines Asset-Tracking-Systems.
Asset Tracking bezeichnet die Lokalisierung und digitale Nachverfolgung physischer Objekte mithilfe von Funktechnologien. Im Grunde geht es dabei um die Ortung von Gütern bzw. Ressourcen. „Die Begriffe Ortung und Tracking bezeichnen das gleiche”, stellt Nadine Winter klar. „Es ist nur einmal die deutsche und einmal die englische Übersetzung.”
Was viele KMU zunächst unterschätzen: Asset Tracking ist weit mehr als ein digitales Suchsystem. „Ortung wird mit dem Thema Suchen und Finden verbunden”, erklärt die Expertin, „hat aber noch viel mehr Eigenschaften, die man nutzen kann.” Neben der reinen Lokalisierung lassen sich durch Asset Tracking auch Prozesse automatisieren, etwa ERP-Buchungen, Statusrückmeldungen oder die Anzeige von Arbeitsunterlagen für Mitarbeitende.
Automatische Buchungen im ERP ausführen, Liegezeiten überwachen, Betriebsdaten zurückmelden oder Material validieren: Den Einsatzmöglichkeiten von RFID und RTLS sind kaum Grenzen gesetzt. Erfahren Sie in unserer kostenlosen Software-Demo alles über moderne Ortungstechnologien und wie Sie diese für Ihre Prozesse nutzen.
Bevor die passende Technologie für das Asset Tracking gewählt wird, muss geklärt werden, welche Objekte geortet werden sollen. Denn je nach Objekt können unterschiedliche Asset-Tracking-Systeme zum Einsatz kommen. Nadine Winter kennt die häufigsten Anwendungsfälle aus ihrem Arbeitsalltag. „Es geht hauptsächlich um Artikel, Werkzeuge oder den Fertigungsauftrag, der in einer Box ist”, fasst die Expertin zusammen. „Man kann es aber auch für den Warenausgang verwenden.”
Das Tracking von Fertigungsaufträgen ist der klassische Einstieg. Ein Auftrag wird produziert, soll zum nächsten Arbeitsplatz weiterwandern, kommt dort aber nicht an. „Irgendwas wird produziert, abgestellt, und sollte weitertransportiert werden. Vielleicht war der Platz voll und es wurde woanders hingestellt”, beschreibt Winter das typische Bild. Mit einem Asset-Tracking-System lassen sich Fertigungsaufträge in Echtzeit verfolgen.
Ebenfalls ein häufiger Use Case in der Praxis ist die Ortung von Werkzeugen, so die Expertin. Ist das Werkzeug noch in der Maschine eingebaut oder wurde es bereits ins Lager zurückgebracht? Und falls ja, wo genau im Lager liegt es? Diese Fragen lassen sich mit diversen Ortungstechnologien präzise beantworten.
Innerbetriebliche Transportbehälter lassen sich mit einem Asset-Tracking-System hervorragend orten. Das gleiche gilt für Packstücke im Warenausgang. Fragen wie „Welche Pakete wurden bereits verladen?“ oder „Wurden alle Sendungen erfasst, bevor der LKW das Gelände verlassen hat?“ können so in Echtzeit beantwortet werden.
Drei Funktechnologien dominieren den industriellen Einsatz. Sie unterscheiden sich in Ortungsgenauigkeit, Infrastrukturaufwand und Kosten und sind damit für unterschiedliche Use Cases geeignet.
| Technologie | Genauigkeit | Stärken | Typischer Use Case |
|---|---|---|---|
| RFID | Bereichsweise (Lesepunkt) | Bewährte Lösung
Kostengünstige RFID-Tags Für die Pulkerfassung geeignet | Warenausgang
Pendelverpackungen |
| BLE | Zonenweise (1–3 m) | Flexibel einsetzbar
Kabellos und batteriebetrieben | Werkzeugverfolgung
Arbeitsplatzbuchungen |
| UWB | Zentimetergenau (10–30 cm) | Höchste Präzision
Echtzeit-Positionierung | Dichte Produktionsumgebungen
Ein- und Ausgangsbahnhöfe an Maschinen |
RFID (Radio Frequency Identification) ist die älteste der drei gängigen Asset-Tracking-Technologien und arbeitet mit RFID-Tags, die durch ein elektromagnetisches Feld ausgelesen werden. „Bei RFID habe ich einerseits immer meinen RFID-Tag und andererseits eine Antenne oder ein RFID-Gate, um den Tag zu lesen”, erklärt Nadine Winter. „Ich weiß somit, dass dieses eine Gate der letzte Lesepunkt war. Aber wo sich mein Tag zwischen dem Passieren zweier Antennen oder Gates befindet, das weiß ich nicht.”
Der entscheidende Vorteil von RFID liegt in der Pulkerfassung. Dabei werden mehrere Tags gleichzeitig und innerhalb von Sekunden erfasst. Besonders praktisch ist das im Warenausgang. Das zeigt auch ein Praxisbeispiel, das die Asset-Tracking-Experting bei einem ihrer L-mobile Kunden erlebt hat. Ein Unternehmen benötigte für den manuellen Warenausgangs-Scan mehrerer Packstücke früher 35 Minuten. Nach der Umstellung auf ein RFID basiertes Asset-Tracking-System dauert derselbe Vorgang nur noch 2 Minuten. „Das rechnet sich dann auch wieder, wenn es ums Thema Kosten-Nutzen geht”, so Nadine Winter.
RFID-Tags sind zudem eine kostengünstige Lösung. Ein wichtiger Faktor, wenn Tags an Paketen das Unternehmen verlassen und nicht zurückkehren.
BLE (Bluetooth Low Energy) ist eine besonders vielseitigste Asset-Tracking-Technologie und für viele KMU der beste Einstieg. Asset-Tags werden an den zu trackenden Objekten befestigt. Gleichzeitig werden sogenannte Location Beacons an Regalen, Maschinen oder Arbeitsplätzen platziert. „Sobald ein Objekt mit einem Asset-Tag an einen Location Beacon ankommt, wird das Objekt erkannt und der Zone zugeordnet. Dort bleibt es so lange, bis es einem anderen Beacon zugeordnet wird”, erklärt Nadine Winter. Das Prinzip ähnelt digitalen Geofencing. Dabei werden virtuelle Zonen über Arbeitsbereiche gelegt, so dass beim Betreten oder Verlassen einer Zone zum Beispiel automatisch ERP-Buchungen ausgelöst werden können.
Der große Vorteil gegenüber dem Asset Tracking mit RFID und UWB: BLE-Beacons brauchen keine Verkabelung und können magnetisch befestigt werden. „Wenn die Produktion umgebaut wird, eine neue Maschine installiert oder ein Regal verschoben wird, kann man den Beacon einfach mitnehmen”, so Winter. Die Batterielebensdauer der Asset-Tags liegt je nach Nutzungsintensität bei zwei bis drei Jahren. Der Ladestand wird über die Asset-Tracking-Software überwacht und ein automatischer Alarm meldet, wenn eine Batterie ausgetauscht werden muss.
Auch in Sachen Kosten kann ein BLE basiertes Asset-Tracking-System gegenüber der RFID-Lösung punkten. In Szenarien mit vielen Hallenbereichen können die nötigen RFID-Gates in Summe teurer werden als ein BLE-Beacon-Netzwerk – das zusätzlich eine feinere Ortung innerhalb der Halle ermöglicht.
Mit einer Ortungsgenauigkeit von bis zu 10 bis 30 cm ist UWB (Ultra Wideband) ist die präziseste Asset-Tracking-Technologie. Für den Einsatz von UWB wird ein vollständiges Ankernetzwerk aus fest installierten Antennen über die gesamte Produktionshalle aufgebaut. „Jeder einzelne Zentimeter wird ausgeleuchtet”, beschreibt Nadine Winter das Prinzip.

Der Infrastrukturaufwand ist allerdings deutlich höher als bei einem BLE basierten Asset-Tracking-System. Ob BLE für eine konkrete Produktionsumgebung ausreicht oder UWB notwendig ist, lässt sich nicht pauschal beantworten. „In dem Fall führen wir eine technische Machbarkeitsanalyse durch”, so Winter. „Unsere Techniker gehen vor Ort, schauen sich das Szenario an und stellen nach, ob die BLE-Ortung in den richtigen Bereich kommt oder ob wir noch genauer werden müssen.”
UWB lohnt sich überall dort, wo BLE zu ungenau wird, etwa bei hoher Maschinendichte oder wenn sogenannte Eingangs- und Ausgangsbahnhöfe an Maschinen direkt nebeneinander liegen. „Mit BLE orte ich „nur“ metergenau, da wird es hier einfach oft zu ungenau”, erklärt Winter. „Mit UWB habe ich die Möglichkeit genau zu tracken: Ich bin in einem Eingangsbahnhof angekommen, werde eingebucht und am anderen Regal wieder ausgebucht.”

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Ortung und Prozessautomatisierung gehören zusammen, auch wenn viele KMU zunächst nur die schnelle Lösung des „Suchen und Finden”-Problems im Blick haben. Nadine Winter empfiehlt Unternehmen hier schrittweise vorzugehen. Zunächst ein Asset-Tracking-System einführen, anschließend die darauf basierenden Prozesse automatisieren.
Asset Tracking wird eingeführt, um Materialien und Aufträge in Echtzeit zu lokalisieren. Suchzeiten entfallen, Mitarbeitende wissen jederzeit, wo sich ein Objekt befindet. Das allein reduziert Stillstandzeiten und Frustration erheblich.
Ist die Transparenz hergestellt, lassen sich auf Basis der Ortungsdaten automatisierte Buchungen im ERP-System auslösen. Wie das aussehen kann, zeigt ein simples Beispiel. Ein Fertigungsauftrag betritt eine Zone an Maschine 2. Daraufhin startet der Arbeitsgang automatisch und der Mitarbeitende bekommt seine Arbeitsunterlagen direkt auf dem Bildschirm angezeigt. Verlässt der Auftrag die Zone, wird dieser Schritt automatisch ausgebucht. „Der Mitarbeitemde hat seine Hände frei, muss nichts buchen oder an irgendwas denken. Er bewegt einfach nur das Objekt, der Rest passiert automatisch“, fasst Winter zusammen.
Dieser Ansatz reduziert nicht nur Aufwand, sondern auch Fehler im Produktionsprozess. Denn die Kombination aus Ortungstechnologie und Automatisierung verhindert Fehlbuchungen und vergessene Statusrückmeldungen.
Nadine Winter hat in ihrer täglichen Beratungspraxis bei L-mobile einen klaren Prozess entwickelt, den sie mit jedem Interessenten durchläuft. Daraus entstand ein praxisnaher Entscheidungsleitfaden für KMU, die sich mit der Einführung eines Asset-Tracking-Systems beschäftigen.
Was möchten Sie konkret erreichen? Geht es darum, Materialien schneller zu finden? Sollen Prozesse automatisiert werden? Oder wollen Sie Fehlverladungen im Warenausgang vermeiden? „Im ersten Schritt einfach mal zusammentragen, was ich denn erreichen möchte”, empfiehlt Winter. Ein klares Zielbild ist die Grundlage für jede weitere Entscheidung.
Wie oft tritt das Problem auf? Was kostet es das Unternehmen, sowohl in Zeit und in Geld als auch in Sachen Liefertreue? Ein Unternehmen, das Teile nicht mehr sucht, sondern direkt neu produziert, verliert täglich Materialkosten und Kapazität. „Wenn ich einfach gar keine Zeit habe zu suchen und direkt neu produzieren muss, das sind Fälle, wo man sagt: Wow, das ist ein enormer Kostenaufwand.”, so Winter. Konkrete KPIs machen den ROI einer Lösung greifbar.
Nicht jedes Problem erfordert eine Ortungslösung. „Wenn ich keine Lagerplatzstruktur habe, wird es schwierig. Da muss nicht immer direkt die Ortung mit dabei sein”, erklärt Winter. Manchmal ist eine mobile Scannerlösung, wie L-mobile warehouse, und eine klare Lagerplatzkennzeichnung der effizientere erste Schritt.
Was soll konkret geortet werden: Fertigungsaufträge, Werkzeuge, Behälter oder Packstücke? Wie viele Objekte sind gleichzeitig im Umlauf? In einer laufenden Produktion können mehrere tausend KLTs gleichzeitig unterwegs sein. Die Anzahl der Asset-Tags beeinflusst die Gesamtkosten erheblich.
Auf Basis von Genauigkeitsanforderung, Infrastruktur und Budget wird die passende Technologie gewählt. Dabei helfen einige Leitfragen. Wie genau muss ich wissen, wo sich ein Objekt befindet? Reicht Zonenortung oder brauche ich Zentimetergenauigkeit? Wie groß und wie dicht ist meine Produktionsumgebung? „Unvoreingenommen sein und nicht direkt sagen: Wir wollen RFID”, rät Winter. „Man hat oft etwas aufgeschnappt und sagt, wir machen jetzt Ortung mit RFID – und nachher stellt sich raus, man braucht es gar nicht.”
Je nach Technologie, Hallengröße und Anzahl benötigter Tags können Investitionen in Asset-Tracking-Systeme schnell im sechsstelligen Bereich liegen. Dem gegenüber stehen jedoch auch konkrete Einsparungen: Weniger Suchzeit, keine Fehlverladungen, reduzierte Nachproduktion, erhöhte Liefertreue. „Es hört sich vielleicht nach dem Erwerb von sehr viel Hardware an, aber wenn man dagegenhält, was man dadurch einsparen kann, ergeben sich große Summen, die tagtäglich passieren können”, so Winter.
Ein ganzheitliches automatisiertes Asset Tracking muss nicht auf einmal umgesetzt werden. Schritt für Schritt vorzugehen senkt das Investitionsrisiko und ermöglicht schnelle erste Erfolge. Das heißt: Erst mehr Transparenz, dann Automatisierung. Die Frage, was machen wir zuerst und was in der zweiten Ausbaustufe, sollte von Anfang an mitgedacht werden.
Wer bereits mit einem Asset-Tracking-System arbeitet oder plant, bald damit zu starten, sollte auch die Kombination mit elektronischen Etiketten (E-Label) in Betracht ziehen. Beide Technologien lösen für sich genommen unterschiedliche Probleme, entfalten zusammen aber einen noch größeren Mehrwert.
„Wenn ich nur einen bloßen Ortungs-Tag an einem KLT habe, weiß ich zwar, wo sich dieses befindet, aber nicht, was darin enthalten ist oder in welchem Prozessschritt es steckt”, erklärt Nadine Winter. Das E-Label übernimmt genau diese Aufgabe: Es zeigt direkt am Objekt auf dem Display an, um welchen Fertigungsauftrag es sich handelt, in welchem Bearbeitungsschritt er sich befindet und was der Folgearbeitsgang ist.
Das Zusammenspiel funktioniert wie folgt: Der Ortungs-Tag liefert die Position des Fertigungsauftrags und löst automatisierte Buchungen im ERP-System aus. Das E-Label zeigt daraufhin dem Mitarbeitenden alle relevanten Informationen auf einen Blick. Ganz ohne Papier, manuelle Eingaben oder Suchaufwand.
Ein Asset-Tracking-System ist ein effizientes Werkzeug, das nur dann seinen vollen Wert entfaltet, wenn es zum konkreten Prozess und Zielbild eines Unternehmens passt. RFID, BLE und UWB sind hierfür die Technologien der Stunde und verfügen jeweils über spezifische Stärken. Der Schlüssel liegt jedoch nicht allein in der Entscheidung für eine dieser Technologien selbst, sondern im strukturierten Weg dorthin. Vom ersten Zielbild bis zu konkreten Use Cases, aus denen sich das passende Asset-Tracking-System ergibt.
Ob automatische ERP-Buchungen, Transparenz über Liegezeiten, Rückmeldung von Betriebsdaten oder Validierung von Materialien – mit einem Tracking-System eröffnen sich neue Möglichkeiten zur Prozessautomatisierung. Entdecken Sie, wie moderne Ortungstechnologien Ihre Abläufe smarter, schneller und transparenter machen.
Was ist Asset Tracking und wofür wird es in der Produktion eingesetzt?
Asset Tracking bezeichnet die digitale Ortung und Nachverfolgung physischer Objekte wie Fertigungsaufträge, Werkzeuge oder Ladungsträger mithilfe von Funktechnologien. In der Produktion wird es eingesetzt, um Suchzeiten zu eliminieren, Prozesse zu automatisieren und Fehlverladungen zu vermeiden.
Welche Asset-Tracking-Technologie ist die richtige für mein Unternehmen?
Das hängt vom konkreten Use Case ab. RFID eignet sich besonders für den Warenausgang und die automatisierte Massenerfassung von Ware. BLE ist flexibel einsetzbar und ideal für Zonenortung in der Produktion. UWB liefert zentimetergenaue Präzision für dichte Produktionsumgebungen. Eine technische Machbarkeitsanalyse vor Ort hilft, die richtige Wahl zu treffen.
Brauche ich für ein Asset-Tracking-System zwingend eine Scannerlösung als Basis?
Nein, eine Scannerlösung ist kein Muss. Es gibt Unternehmen, die direkt mit einer Ortungslösung einsteigen. Wichtig ist jedoch, den eigenen Prozess vorher zu analysieren: Wer keine definierten Lagerplätze hat, sollte zunächst eine saubere Lagerstruktur aufbauen, sonst löst auch die beste Ortungstechnologie das eigentliche Problem nicht.
Was kostet ein Asset-Tracking-System?
Die Investition hängt von Technologie, Hallengröße und Anzahl der zu ortenden Objekte ab und ist somit sehr individuell.
Kann ich Asset Tracking schrittweise einführen?
Ja, und das wird sogar empfohlen. Im ersten Schritt Transparenz schaffen und Objekte lokalisieren, im zweiten Schritt Prozesse automatisieren. Dann können auf Basis der Ortungsdaten automatisierte ERP-Buchungen und Prozessschritte ausgelöst werden. Dieses Vorgehen senkt das Investitionsrisiko und ermöglicht schnelle erste Erfolge.

Christoph Altdörfer ist seit über 10 Jahren Sales Manager mit Leidenschaft im B2B-Software-Sales. Digitale End-to-End-Prozesse sind für ihn der Schlüssel zu nachhaltigem Unternehmenserfolg. Mit seinem Wissen rund um die Digitalisierung und Automatisierung von Prozessen in Lager, Produktion und Field Service hat er bereits mehr als 150 Unternehmen unterstützt. Auf LinkedIn teilt er aktiv Einblicke und Tipps aus seinem Arbeitsalltag.
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