Die Zukunft von BLE sieht Andreas Gaufer klar. Es wird mehr Geräte, eine erhöhte Kompatibilität und mehr Verständnis für die Technologie geben. „Ich rechne einfach damit, dass immer mehr Dinge, die man sich anschafft, die BLE-Technologie vielleicht auch schon integriert haben”, sagt er. Egal ob Maschinen, Fahrzeuge oder Betriebsmittel, er vermutet, dass BLE zunehmend von Haus aus verbaut sein wird.
Gleichzeitig glaubt er, dass die Kompatibilität zwischen Herstellern weiterhin wachsen wird. Das ist ein struktureller Vorteil von Bluetooth Low Energy gegenüber proprietären Technologien. Offene Standards bedeuten, dass Komponenten verschiedener Anbieter zusammenarbeiten. „Wie es bei Bluetooth üblich ist, gibt es zwischen Herstellern auch sehr große Kompatibilität und das wird so auch weiterwachsen”, so Gaufer.
Der entscheidende Treiber ist aber die Adaption: „Ich denke, dass immer mehr Geräte und immer mehr Dinge getrackt werden. Und dass auch die Leute, die damit arbeiten, einfach ein Gefühl und Verständnis dafür entwickeln, was das bedeutet und was es für ein Vorteil für sie ist.” Wer heute anfängt, Erfahrungen zu sammeln, wird Morgen einen klaren Vorsprung haben.