Fahrerlose Transportsysteme
Materialfluss optimieren: 5 versteckte Kostenfresser, die ein FTS in Ihrer Intralogistik eliminiert
Wie Sie Ihren Materialfluss optimieren & Kosten in der Intralogistik gezielt senken
Geschätzte Lesedauer: 13 min
Fahrerlose Transportsysteme
Wie Sie Ihren Materialfluss optimieren & Kosten in der Intralogistik gezielt senken
Geschätzte Lesedauer: 13 min

Ein nicht optimierter Materialfluss ist eine der größten Quellen für versteckte Kosten in der Intralogistik. Sei es die Suche nach dem richtigen Lagerplatz, der manuelle Transport einer Palette zur falschen Maschine oder die schnelle Rückfrage beim Kollegen, wo das gesuchte Material eigentlich steckt. Einzeln betrachtet sind diese Vorkommnisse eher harmlos, doch in der Summe kann daraus schnell ein gewaltiger Kostenblock entstehen.
Unstrukturierte Materialflüsse verursachen versteckte Kosten in der Intralogistik.
Haupttreiber sind Suchzeiten, Fehlbereitstellungen und manuelle Transportprozesse.
Die Summe kleiner Ineffizienzen führt zu hohen Produktivitätsverlusten.
FTS schaffen durch Automatisierung transparente und stabile Materialflüsse.
FTS automatisieren Materialflüsse, reduzieren manuelle Such- und Transportprozesse und schaffen transparente Abläufe in Lager und Produktion.
Im Folgenden werden die 5 größten Kostentreiber aufgezeigt, bei denen FTS gezielt ansetzt.
Unproduktive Wege & verschenkte Arbeitszeit
Mal ehrlich: Wofür wird die meiste Arbeitszeit Ihrer Mitarbeiter in Logistik und Produktion tatsächlich verwendet? Für wertschöpfende Tätigkeiten, die ihr Know-how erfordern – oder für das reine Suchen und Transportieren von Material?
Leider sind manuelle Transporte der Klassiker unter den Effizienzbremsen. Gleichzeitig liegt genau hier aber auch der größte Hebel, den Materialfluss in Ihrer Intralogistik zu optimieren. Denn jeder Meter, den ein Mitarbeiter mit einem Hubwagen zurücklegt, um Palette A von Punkt B nach Punkt C zu bringen, ist Zeit, in der keine Waren kommissioniert, keine Maschinen gerüstet oder keine Qualitätskontrolle durchgeführt wird.
Ein Fahrerloses Transportfahrzeug (FTF) übernimmt diese monotonen, nicht-wertschöpfenden Transportaufgaben rund um die Uhr – ohne Pausen, ohne Schichtwechsel, ohne krankheitsbedingte Ausfälle. Ihre Fachkräfte gewinnen dadurch wertvolle Zeit zurück. Statt Material zu bewegen, können sie sich auf die Aufgaben konzentrieren, bei denen ihr Fachwissen wirklich einen Unterschied macht.
Viele Mitarbeitende verbringen einen großen Teil ihrer Zeit mit internen Transport- und Suchprozessen statt mit produktiven Aufgaben. Das bindet wertvolle Arbeitszeit ohne direkten Mehrwert für die Wertschöpfung.
Manuelle Transporte verursachen dauerhaft hohe Personalkosten im laufenden Betrieb. Gleichzeitig steigt der Aufwand mit zunehmendem Materialfluss überproportional an.
Fahrerlose Transportsysteme übernehmen monotone Transportaufgaben zuverlässig und kontinuierlich. Dadurch werden Fachkräfte entlastet und für wertschöpfende Tätigkeiten verfügbar.
Steigern Sie die Effizienz und Transparenz Ihres Materialflusses mit einem Fahrerlosen Transportsystem. In unserer kostenlosen Software-Demo erleben Sie die Funktionsweise eines FTS, erhalten Einblicke in die Inbetriebnahme und erfahren, wie die einzelnen Komponenten ideal zusammenspielen, um Ihre internen Materialtransporte reibungslos und effizient zu gestalten.
Gewachsene Strukturen, die den Materialfluss blockieren
In der Logistik ist Platz gleichzusetzen mit barem Geld. Jeder Quadratmeter, der für breite Verkehrswege, Pufferzonen oder chaotische Bereitstellflächen genutzt wird, ist Fläche, die nicht für die eigentliche Wertschöpfung zur Verfügung steht. Oft erzwingen historisch gewachsene, starre Layouts und manuelle Transporte eine Flächenaufteilung, die alles andere als optimal ist.
Hier zeigt sich ein wesentlicher Vorteil von FTS: Durch ihre flexible Navigation und präzise Steuerung benötigen FTS deutlich weniger Platz zum Manövrieren als ein Gabelstapler. Der vielleicht größte Vorteil ist aber das Ende von riesigen Pufferlagern direkt an der Produktionslinie, da ein FTS das Material zuverlässig und just-in-time anliefern kann. Das Ergebnis? Eine schlankere, effizientere und deutlich produktivere Flächennutzung.
Zwischenlager und Bereitstellflächen entstehen oft aus mangelnder Prozessflexibilität. Sie binden Fläche ohne direkten Mehrwert.
Fläche in der Intralogistik ist direkt kostenrelevant und sollte produktiv genutzt werden. Nicht genutzte oder ineffiziente Flächen reduzieren die Wertschöpfung.
FTS reduzieren den Bedarf an Verkehrs- und Rangierflächen durch präzise, automatisierte Navigation und ermöglichen so eine deutlich effizientere Flächennutzung in Lager und Produktion.
Wenn fehlendes Material alles lahmlegt
Ein Maschinenstillstand, weil Material fehlt, ist der Super-GAU in jeder Fertigung. Leider zieht sich dieser Dominoeffekt dann auch noch durch die gesamte Wertschöpfungskette und verursacht immense Kosten: Die Maschine steht, der Mitarbeiter wartet, der nachfolgende Prozess gerät ins Stocken – und der Liefertermin wackelt. Meist ist nicht die Materialmenge das Problem, sondern der unzuverlässige und ungetaktete Nachschub.
Ein FTS agiert hier zuverlässig wie ein Uhrwerk: Die direkte Anbindung an Ihr WMS, ERP oder Transportmanagementsystem (TMS), ermöglicht es, die jeweiligen Transportaufträge an das richtige Fahrzeug zu verteilen und vollautomatisch das richtige Material zur richtigen Zeit an den richtigen Ort zu transportieren. Gleichzeitig transportiert es Fertigwaren oder Leergut ab. Dieser kontinuierliche, getaktete Materialfluss eliminiert ungeplante Stillstände durch fehlendes Material fast vollständig und führt zu einer messbar höheren Gesamtanlageneffektivität (OEE).
Produktionsstillstände entstehen häufig nicht durch Maschinenfehler, sondern durch verspätetes oder fehlendes Material. Das führt sofort zu Unterbrechungen in der Fertigung und wartenden Prozessen.
Ein einzelner Engpass stoppt nicht nur eine Maschine, sondern wirkt sich auf gesamte Prozessketten und Liefertermine aus.
Durch automatisierte, getaktete Versorgung stellt ein FTS sicher, dass Material und Rückläufe zuverlässig zur richtigen Zeit am richtigen Ort sind. So werden ungeplante Stillstände deutlich reduziert.

Stellen Sie das benötigte Material zur richtigen Zeit am richtigen Ort bereit – und das vollautomatisiert. Mit dem Fahrerlosen Transportsystem L-mobile FTS optimieren Sie Ihren innerbetrieblichen Materialtransport und sorgen für mehr Effizienz in Ihrer Lager- und Produktionslogistik.
Transportschäden und Fehlerquoten senken
Ein kurzer Moment der Unachtsamkeit, eine zu schnelle Kurve mit dem Hubwagen – und schon ist eine Palette beschädigt. Transportschäden sind nicht nur ärgerlich, sie sind vor allem teuer. Die Kosten für beschädigte Ware, Nacharbeit, Retouren und die damit verbundene administrative Abwicklung werden oft unterschätzt. Menschliche Fehler sind hier die häufigste Ursache, gerade im stressigen Schichtbetrieb.
Die Automatisierung in der Industrie mittels FTS ist hier der direkteste Weg zu einer signifikant geringeren Fehlerquote. Die fahrerlosen Transportfahrzeuge bewegen sich mit kontrollierter Geschwindigkeit auf definierten Wegen. Moderne Sensorik sorgt dafür, dass Hindernisse zuverlässig erkannt und Kollisionen vermieden werden. Ein FTS nimmt eine Palette immer exakt gleich auf und setzt sie immer exakt gleich ab – mit einer Präzision und Wiederholgenauigkeit, die ein Mensch auf Dauer nicht leisten kann. Das Ergebnis? Eine drastisch reduzierte Fehler- und Schadenquote und damit eine spürbare Entlastung Ihrer Bilanz.
Beschädigungen führen zu Ausschuss, Nacharbeit und zusätzlichen Kosten in der gesamten Prozesskette.
Neben beschädigter Ware entstehen auch indirekte Kosten durch Retouren, administrative Aufwände und Produktionsunterbrechungen. Diese werden im Alltag oft unterschätzt, können sich jedoch erheblich summieren.
Fahrerlose Transportsysteme arbeiten mit konstanter Geschwindigkeit und hoher Präzision. Das reduziert Fehler und Transportschäden signifikant und erhöht die Prozesssicherheit.
Wenn Entscheidungen auf Bauchgefühl basieren
„Das haben wir immer schon so gemacht.” Diesen Satz hört man oft, wenn Prozesse auf Bauchgefühl und Erfahrung basieren, anstatt auf harten Fakten. Manuelle Prozesse sind oft eine Blackbox, da Antworten auf entscheidende Fragen fehlen. Wo sind Engpässe? Wie lange dauert ein Transport wirklich? Wo stehen welche Materialien? Die Schwierigkeit dabei: Ohne eine verlässliche Datengrundlage ist es unmöglich, den Materialfluss wirklich zu optimieren.
Ein FTS unterstützt den Wandel von der Blackbox in eine transparente Prozesslandkarte. Jede einzelne Fahrt, jede Warenbewegung, jede Wartezeit wird lückenlos erfasst und dokumentiert. Diese neu gewonnene Transparenz zeigt Ihnen ganz genau, wie ihr Materialfluss tatsächlich aussieht – wo alles rund läuft und wo es unentdecktes Potenzial gibt. Sie gibt Ihnen die Werkzeuge an die Hand, um auf Basis von Fakten datenbasierte Entscheidungen zu treffen, Engpässe gezielt zu beseitigen und Ihre Prozesse kontinuierlich zu verbessern.
Ohne digitale Erfassung bleiben viele Materialflüsse intransparent. Wichtige Informationen zu Transportzeiten, Engpässen oder Beständen fehlen oder sind nur schwer nachvollziehbar.
Viele Abläufe werden weiterhin nach Erfahrungswerten gesteuert. Das erschwert eine gezielte Optimierung und führt zu ineffizienten Entscheidungen im Materialfluss.
Jede Bewegung, Fahrt und Wartezeit der Fahrerlosen Transportfahrzeuge wird digital erfasst. Dadurch entsteht eine transparente Datengrundlage für fundierte, datenbasierte Prozessoptimierung.
Da haben wir sie also, die fünf größten Kostenfresser, die Ihre Intralogistik ausbremsen können. Die gute Nachricht ist jedoch: Keiner dieser Punkte ist ein unabwendbares Schicksal. Sie alle lassen sich mit der richtigen Strategie gezielt angehen, um Ihre Intralogistik zu optimieren und den Materialfluss nachhaltig zu verbessern.
| Wie ein Kostenfresser… | …mittels Fahrerlosem Transportsystem… | …zum Gewinn wird. |
|---|---|---|
| Unproduktive Wege von Fachkräften | Automatisierte Transporte im 24/7-Betrieb | Mitarbeiter gewinnen Zeit für wertschöpfende Aufgaben |
| Ineffiziente Flächen durch Pufferlager | Bedarfsgerechte Just-in-Time-Anlieferung | Mehr produktive Fläche, weniger gebundenes Kapital |
| Produktionsstillstand durch verzögerte Materialbereitstellung | Zuverlässiger, getakteter Materialfluss | Höhere Anlageneffektivität (OEE) & Liefertreue |
| Hohe Fehlerquoten durch manuelle Transporte | Hohe Präzision & Wiederholgenauigkeit | Weniger Schäden, weniger Ausschuss, geringere Kosten |
| Entscheidungen aus dem Bauch heraus | Transparente, lückenlose Datengrundlage | Faktenbasierte, kontinuierliche Prozessoptimierung |
Die Entscheidung für ein FTS ist weit mehr als nur die Automatisierung von Transportwegen. Es ist eine strategische Entscheidung, den gesamten Materialfluss neu zu denken und gezielt dort zu optimieren, wo es sich am meisten lohnt. Dabei muss der Einstieg gar nicht komplex sein. Am Anfang steht meist eine genaue Analyse der bestehenden Abläufe an, um die ideale Materialflusslösung zu identifizieren. Auf dieser Grundlage lässt sich eine schrittweise Implementierung planen, die den laufenden Betrieb nicht stört und sich oft schneller rechnet als erwartet.
Die entscheidende Frage ist am Ende also nicht, ob eine Automatisierung des Materialflusses sinnvoll ist, sondern welche konkreten Schritte für Ihr Unternehmen jetzt die richtigen sind, um Ihre Intralogistik zukunftsfähig zu gestalten.

Fahrerlose Transportsysteme (FTS) sind der Schlüssel für einen effizienten und zuverlässigen Materialfluss. In unserem kostenlosen Whitepaper erfahren Sie, wie Sie mit der Automatisierungslösung Ihre Intralogistik verbessern und typische Herausforderungen meistern können – inklusive praktischer Tipps zur Einführung eines FTS in Ihrem Unternehmen.
Welche Kosten können FTS in der Intralogistik reduzieren?
FTS reduzieren vor allem versteckte Kosten wie Leerfahrten, Wartezeiten, ineffiziente Wege und manuelle Transportprozesse.
Was passiert mit den Mitarbeitern, deren Transportaufgaben ein FTS übernimmt?
Das ist einer der größten Vorteile des Systems: Die Mitarbeiter werden nicht ersetzt, sondern ihr Aufgabenfokus verlagert sich. Statt Transporte auszuführen, übernehmen sie zunehmend prozesssteuernde und überwachende Tätigkeiten. Ihr Know-how wird dann beispielsweise für Aufgaben wie die Koordination des FTS-Leitsystems, die Prozessüberwachung, die schnelle Behebung von Störungen oder komplexere Kommissionieraufgaben eingesetzt.
Das Hallenlayout unseres Unternehmens ist eng und historisch gewachsen. Kann ein FTS dort überhaupt fahren, ohne dass alles umgebaut werden muss?
Ja, genau das ist ein entscheidender Vorteil moderner FTS. Anders als starre Fördertechnik navigieren sie frei (z.B. per Laser) und benötigen oft weniger Platz als andere Flurförderzeuge, beispielsweise ein manueller Gabelstapler. Sie können sich flexibel an bestehende, auch enge Layouts anpassen. Ein Umbau ist in den meisten Fällen nicht notwendig.
Was passiert, wenn ein FTS zur Materialbereitstellung in der Produktion eingesetzt wird und dann ausfällt? Steht dann die Produktion still?
Ein FTS ist kein einzelnes Fahrzeug, sondern ein ganzes System, das aus einer Fahrzeugflotte besteht. Genau das ist der Schlüssel zur Ausfallsicherheit: Fällt ein einzelnes Fahrzeug aus, z.B. wegen eines leeren Akkus, weist das zentrale Leitsystem den Auftrag automatisch dem nächsten verfügbaren Fahrzeug zu. Das System hilft sich quasi selbst und sorgt so für eine extrem hohe Verfügbarkeit.
Kann ein FTS auch empfindliche oder spezielle Güter sicher transportieren?
Ja. Die Fahrzeuge bewegen sich mit kontrollierter, sanfter Beschleunigung und Bremsung. Die Lastaufnahmemittel können exakt auf Ihr Ladegut angepasst werden, egal ob es sich um sensible Elektronikbauteile oder instabile Flüssigkeiten handelt. Die maschinelle Präzision sorgt oft sogar für einen deutlich sichereren Transport als bei manueller Handhabung.
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