Der Entschluss zur Digitalisierung fiel nicht über Nacht, sondern wuchs mit den Anforderungen der Serviceorganisation. Das Ziel war es, papiergebundene Prozesse abzulösen, manuelle Prozesse zu minimieren und allen Beteiligten einen zentralen Überblick über relevante Serviceinformationen geben.
Auf der Suche nach der passenden Lösung evaluierten Serviceleitung und IT-Leitung gemeinsam den Markt. Im Mittelpunkt der Anforderungen stand die Anbindung an Infor COM. Als führendes ERP-System bei Metzner war eine saubere Integration von Infor COM nicht verhandelbar. Ebenso wichtig war eine Lösung, die den Serviceprozess von der Auftragserfassung bis zur Nachbearbeitung vollständig abdeckt. Den Ausschlag gab schließlich das tiefe ERP-Know-how von L-mobile: „Bei L-mobile hatten wir das Gefühl, dass sie Infor wirklich kennen. Das hat uns das Vertrauen gegeben, dass die Schnittstelle funktioniert“, erklärt Serviceleiter Tobias Reuss ihre Wahl.
Bevor L-mobile service eingeführt werden konnte, stand intern zunächst eine Migration auf eine neuere Infor-Version an. Nach deren Abschluss folgte die zügige Implementierung des Produktivsystems inklusive Testphase und Schulungen. Da der L-mobile service Standard bereits alle Anforderungen abdeckte, konnte die Lösung ohne aufwendige Individualprogrammierung schnell in Betrieb gehen. Heute arbeiten elf Servicetechniker und fünf Innendienstmitarbeitende produktiv mit der Software. Der Mehrwert geht dabei weit über den eigenen Betrieb hinaus: „Durch eine digitale Field Service Management Lösung kann man enorm Zeit und Geld sparen – nicht nur für das eigene Serviceunternehmen, sondern auch mit Blick auf den Kunden.”
Derweil baut Metzner Maschinenbau die Nutzung von L-mobile service im Unternehmen weiter aus. Der externe Standort in Serbien arbeitet inzwischen ebenfalls erfolgreich mit dem System. Als Nächstes soll der Vertrieb über das Sales-Add-on eingebunden werden. Außerdem steht die Integration internationaler Servicepartner auf der Agenda, um den Field Service zentral zu steuern.